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BVB – Union 2:1: ,,Der Stürmer-Instinkt“ – Stimmen aus Dortmund

BVB Union Berlin
Foto: Getty Images

Die Südtribüne feierte die BVB-Profis am 49. Geburtstag des Westfalenstadions, Borussia Dortmund bleibt nach 2:1 (1:0) gegen Union Berlin im Titelrennen der Bundesliga, auch wenn es am Ende „nur“ ein Arbeitssieg war.



Gegen die unbequeme Mannschaft aus Köpenick waren es wieder einmal die Einwechselspieler, die nach dem 1:1-Ausgleich durch Kevin Behrens (61.) die Partie noch zugunsten der Schwarz-Gelben drehten: Marco Reus mit der Tor-Vorlage und Youssoufa Moukoko mit dem 2:1 (79.). Jamie Bynoe-Gittens (90.) ließ das dritte Tor liegen.

Dennoch: Im Signal Iduna Park herrschte die pure Erleichterung. Das zeigen auch die Interviews.

,,Es war eng, verdammt eng“

BVBWLD.DE hat die ersten Stimmen aus Dortmund.

Youssoufa Moukoko (Torschütze zum 2:1 für den BVB) bei Sky: „Ich habe gesehen, wie der Spieler zum Torwart spielen möchte. Dann habe ich gehofft, und dann war ich da. Das ist Stürmer-Instinkt. Berlin liegt mir einfach. Der Trainer hat mir vorher gesagt: Wenn du reinkommst, entscheidest du das Ding. Ich wollte unbedingt spielen, aber ich war auch lange verletzt. Das Trainerteam macht es sehr gut, dass es mich langsam aufbaut. Ich bin guter Dinge, dass ich noch viele Spiele machen werde.“

Rani Khedira (Union Berlin): „Wir haben einen Fehler zu viel gemacht und deshalb verloren.“

Erik Meijer (Sky-Experte, im Münchner Studio): „Es ist oft so im Fußball, Malen startet den Angriff zum 1:0 und niemand rechnet in der Berliner Abwehr damit, dass er die Rakete zündet. Beim 2:1 rechnet keiner mit Moukoko und er läuft durch und bekommt trotzdem den Ball. Es ist gut, dass sie ihn von der Bank bringen kann, wenn Haller nicht trifft. Es war eng, verdammt eng.“

Edin Terzic (Trainer BVB / 50. Bundesligaspiel): ,,Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gezeigt, haben sehr gut kombiniert. Das konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht halten. Es ist immer schwer gegen Union Berlin und wir sind sehr erleichtert. Ich habe immer das Gespür, dass alle treffen, aber Mucki ist ein Torjäger, er hat das Gespür, wo die Bälle hinkommen. So wünschen wir uns das! Ich hatte ein gutes Gefühl, dass er das Spiel entscheiden wird. Ich sagte ihm, dass es nicht funktionieren wird, wenn er mit finsterer Miene reinkommt.“

Dietmar Hamann (Sky-Experte): „Am Ende hat es Dortmund erzwungen. Gegen Union zu glänzen, ist nicht einfach. Es war wichtig, nach den enttäuschenden Leistungen in München und Leipzig heute dieses Spiel zu gewinnen, egal wie. Das haben sie gemacht. Heute gebe ich den Dortmundern eine Eins mit Stern.“

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