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Vor dem Duell mit dem Meister: Das sagt Edin Terzić zum Titelgewinn von Bayer Leverkusen

Xabi Alonso und Edin Terzic
Foto: Getty Images

Halbfinalisten unter sich. Borussia Dortmund in der Champions League, Bayer Leverkusen in der Europa League: Beide Klubs haben im Europapokal die Vorschlussrunde erreicht. Am Sonntag (21. April, 17.30 Uhr) treffen beide im Signal Iduna Park aufeinander. Es ist der erste Auftritt der Rheinländer als neuer Deutscher Meister.



In der Bundesliga ohne Niederlage. Im DFB-Pokal das Finale erreicht. Auch auf internationaler Ebene noch unbesiegt. Leverkusen befindet sich auf dem besten Weg, eine Saison der Superlative zu absolvieren. Bayer 04 habe „es sich absolut verdient“, sagt Edin Terzić (41) am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit der „Werkself“. „Sie spielen eine außergewöhnliche Saison und brechen Rekord für Rekord. Sie haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer. Vor ihrer Leistung habe ich großen Respekt“, gratuliert der 41-Jährige dem kommenden Gegner und dessen Chef-Coach Xabi Alonso (42).

Verzichten muss der BVB-Übungsleiter auf die verletzten Ramy Bensebaini (29) und Sébastien Haller (29). Nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel in Mönchengladbach (2:1) sitzt Karim Adeyemi (22) eine Sperre ab. Fraglich ist der Einsatz von Donyell Malen, der an Knieproblemen laboriert. Der 25 Jahre alte Niederländer konnte bis Freitag „noch nicht mit der Mannschaft trainieren“, informiert Terzić. Die Hoffnung hat er aber nicht aufgegeben. „Aktuell sieht es schwierig aus, wir schließen einen Einsatz aber noch nicht aus“, erläutert der Chef-Trainer des Tabellenfünften.

„Noch 15 Punkte einfahren“

Aufgrund der Erfolge auf internationaler Ebene könnte Rang fünf ausnahmsweise für die Teilnahme an der Champions League reichen. Künftig dürfen die beiden Länder einen zusätzlichen Teilnehmer in der „Königsklasse“ stellen, deren Vereine in der laufenden Spielzeit gemeinsam die beste Leistung erbracht und damit die meisten Punkte erzielt haben. „Wir haben wahrgenommen, dass der fünfte Platz für die Champions-League-Quali reichen könnte“, teilt der Fußballlehrer mit. Auf andere möchte er sich aber nicht verlassen: „Wir können in der Bundesliga noch 15 Punkte einfahren, damit würden wir uns qualifizieren.“

Ein Extra-Lob bekommt Marcel Sabitzer (30), der zuletzt mit starken Leistungen und wichtigen Treffern überzeugte. „Marcel hat sich schon im Laufe der Hinrunde bei uns gefestigt. Er ist immer wichtiger geworden“, urteilt der 41-Jährige über den Mittelfeldmann und ergänzt: „Wir hoffen, dass es für ihn und uns genauso weitergeht.“

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