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BVB geht leer aus – Ian Maatsen wechselt zu Aston Villa

Ian Maatsen
Foto: Getty Images

Nicht wenige Fans von Borussia Dortmund hofften bis zuletzt. Doch Ian Maatsen kehrt nicht zum BVB zurück. Der 22 Jahre alte Niederländer schließt sich Aston Villa an. Der FC Chelsea kassiert umgerechnet gut 44,3 Millionen Euro. Die Hoffnung des Bundesligisten, den Linksverteidiger in diesem Sommer nach seiner Leihe fest zu verpflichten, hat sich damit zerschlagen.



Es war fast eine Geschichte wie aus dem Märchenbuch. Junger Spieler kommt in die Bundesliga, sichert sich einen Stammplatz und steht sogar im Finale der Champions League auf dem Platz. Maatsen schrieb genau diese Erfolgsstory. Bei den „Blues“ war er über die Rolle eines Reservisten nicht hinaus gekommen. Für Dortmund bestritt er in einem halben Jahr dagegen 23 Partien (drei Treffer, zwei Torvorlagen), darunter lediglich eine nicht in der Startelf.

Der BVB hätte Maatsen, dem in letzter Minute noch der Sprung in den EM-Kader der Niederlande gelang, gerne fest verpflichtet. Doch die Ausstiegsklausel von mehr als 40 Millionen konnten die Schwarz-Gelben nicht stemmen. Die „Villans“, die sich als Tabellenvierter der Premier League überraschend für die „Königsklasse“ qualifizierten, sind nach Angaben von Sky willens, die hohe Ablöse für den 22-Jährigen zu zahlen. Der Vertrag zwischen dem FC Chelsea und Maatsen lief bis 2026.

Ersatz aus Istanbul?

Dortmund setzt auf der linken Abwehrseite zunächst auf Ramy Bensebaini (29), sucht aber weiter nach einer Verstärkung. Im Gespräch ist Ferdi Kadioglu von Fenerbahce Istanbul. Der türkische EM-Teilnehmer besitzt laut transfermarkt.de einen Marktwert von 21 Millionen Euro und zählt damit zu den wertvollsten Spielern der Süper Lig. Der BVB soll bereit sein, für den 24-Jährigen bis zu 30 Millionen Euro auszugeben.

Doch nicht nur die Ablöse muss stimmen. Auch Feners neuer Trainer José Mourinho (61) muss bei einem Verkauf seine Zustimmung erteilen. Wer den ehrgeizigen Coach kennt, weiß, dass dieser nicht sehr begeistert sein dürfte, wenn er in Zukunft ohne seinen Top-Spieler auskommen muss.

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