Wechsel von BVB-Juwel Kabar zum HSV nur aufgeschoben?

Es war ein Schock – für den Spieler und die Vereine. Der Wechsel von BVB-Talent Almugera Kabar (19) zum Hamburger SV schien bereits in trockenen Tüchern. Doch der Linksverteidiger fiel durch den obligatorischen Medizincheck. Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen.

In diesem Winter wird sich Kabar allerdings nicht mehr dem HSV anschließen. Das Fenster für einen Transfer innerhalb von Deutschlands ist seit dem 2. Februar geschlossen. Für den kommenden Sommer werden die Karten aber offenbar neu gemischt.

In Dortmund wartet der Youngster aus Bremen weiterhin auf den Durchbruch. Seit 2019 im Verein stehen für Kabar bislang fünf Einsätze für die Profis in der Bilanz – alle in der Saison 2024/25. In der aktuellen Spielzeit saß er zu Beginn viermal auf der Bank.

Das fußballerische Zuhause des Deutsch-Libyers ist aktuell die Regionalliga, in der er zehnmal für die U23 des BVB auflief (vier Treffer, eine Torvorlage). Zudem bestritt er im Premier League International Cup für U21-Teams eine Begegnung.

Noch bis 2028 unter Vertrag

Kabars Vertrag mit den Schwarz-Gelben läuft noch bis 2028. Aufgrund der besseren Perspektive plante er jedoch seinen Abgang zu den Hanseaten. Das 2:2 gegen Bayern München Ende Januar sah er sich von den Rängen des Volksparkstadions an.

Der Abstecher an die Elbe sollte jedoch zu einem Kurzintermezzo werden. Der Medizincheck ergab aufgrund einer Bänderdehnung eine Ausfallzeit von drei bis vier Wochen. Der HSV ließ den Transfer platzen, da Kabar keine Soforthilfe gewesen wäre.

Doch der Wechsel des U17-Welt- und Europameisters von 2023 nach Hamburg könnte nur aufgeschoben sein, wie die Hamburger Morgenpost zu berichten weiß. Demnach erklärte Claus Costa (41), Direktor Profifußball bei den Norddeutschen: „Natürlich bleibt er bei uns im Blickfeld. Sonst hätten wir uns nicht mit ihm beschäftigt.“ Möglich, dass Kabar ab kommenden Sommer doch noch das HSV-Trikot trägt.

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