Nico Schlotterbeck hat seinen Vertrag zwar bis 2031 verlängert, doch aufgrund der bereits für den bevorstehenden Sommer vereinbarten Ausstiegsklausel besitzt Borussia Dortmund dennoch in Bezug auf den Nationalspieler nur bedingt Planungssicherheit. Weil zudem Niklas Süle den Verein mit Vertragsablauf am 30. Juni verlässt und Emre Can nach seinem Kreuzbandriss bis in die neue Saison hinein fehlen dürfte, hat der BVB den Innenverteidiger-Markt im Blick.
Während bei Marcos Senesi (AFC Bournemouth) andere Vereine die Nase vorne zu haben scheinen, ein Interesse an Benjamin Pavard (von Inter Mailand an Olympique Marseille ausgeliehen) bisher ebenso vage scheint wie Spekulationen um eine Rückkehr von Aaron Anselmino tauchen in Zusammenhang mit der Borussia nun gleich zwei Namen von jungen Abwehrspielern auf, die dabei sind, sich in Portugal einen Namen zu machen.
Wie das Portal Maisfutebol berichtet, soll sich der BVB sogar schon recht konkret um Ibrahima Ba vom FC Famalicão bemühen. Dem portugiesischen Portal zufolge sollen bereits Verhandlungen mit dem 20 Jahre alten Senegalesen laufen, der nach einjährigem Intermezzo auf Leihbasis beim FC Valenciennes in Frankreich vor zwei Jahren aus seiner Heimat zum FC Famalicão gekommen und dort seit Jahresbeginn zum Stammspieler und Leistungsträger avanciert ist.
Günstig wäre Ba, dessen Vertrag noch bis 2030 läuft, indes nicht. Eine Sockelablöse von von 20 Millionen Euro steht im Raum, zudem Boni von weiteren fünf Millionen Euro. Dass neben dem BVB auch Aston Villa und Sporting Lissabon Interesse bekunden sollen, macht Ba mutmaßlich nicht billiger.
Meupiyou aktuell auf Leihbasis in Portugal
Ba ist indes nicht der einzige Innenverteidiger, der den BVB-Scouts in Portugal aufgefallen ist. Auch Bastien Meupiyou soll es den Beobachtern aus Dortmund angetan haben, wobei die Zeit des 20-jährigen Franzosen beim FC Alverca in jeden Fall begrenzt sein dürfte

Meupiyou ist von den Wolverhampton Wanderers, die vor zwei Jahren fünf Millionen Euro Ablöse an den FC Nantes überwiesen haben, nur noch Portugal verliehen und könnte beim designierten Premier-League-Absteiger bei einem zu erwartenden Neuaufbau eine Rolle spielen – oder mit einem Verkauf Geld dafür in die Kasse spülen.
Ob der BVB bei Meupiyou einen konkreten Vorstoß plant, ist im Moment völlig offen.
