Gelingt Borussia Dortmund an diesem Wochenende der Einzug in die Königsklasse? Mit einem Sieg bei der TSG Hoffenheim (18. April, 15:30 Uhr) wäre die Teilnahme an der Königsklasse nahezu sicher. Bei noch fünf ausstehenden Spielen liegt der BVB zwölf Zähler vor Bayer Leverkusen.
Die Bilanz in der Bundesliga gegen die Kraichgauer fällt für die Schwarz-Gelben positiv aus. Gegen die TSG gewannen die Dortmunder in der höchsten deutsche Spielklasse 16-mal. Demgegenüber stehen lediglich acht Erfolge der Hoffenheimer. Elfmal trennten sich beide Klubs unentschieden. Das Trefferverhältnis fällt mit 57:50 zugunsten der Borussia aus.
Im DFB-Pokal standen sich Dortmund und Hoffenheim dreimal gegenüber. Stets qualifizierte sich der BVB für die nächste Runde – zuletzt 2023/24. Marco Reus erzielte den alles entscheidenden Treffer.
In der Bundesliga gewannen die Westfalen von den jüngsten elf Aufeinandertreffen acht. Nur ein einziges Mal (2023/24) verließ die TSG als siegreiches Team den Platz. Verantwortlich für den 3:2-Sieg im Signal Iduna Park war nicht zuletzt Maximilian Beier, der mit einem Doppelpack den 1:2-Rückstand noch in einen Hoffenheimer Erfolg drehte. Wenige Monate später wechselte der Stürmer die Seiten.
Hoffenheim in der Krise
Die lange Zeit so stark auftretenden Kraichgauer sind in den letzten Wochen mächtig ins Straucheln geraten. Nach einem 3:0-Erfolg gegen den SC Freiburg am 22. Spieltag rangierten sie in der Tabelle auf Rang drei – sechs Zähler hinter dem BVB. Doch seitdem schaufelten die Hoffenheimer nur noch einen „Dreier“ (4:2 in Heidenheim) auf ihr Konto (3 U, 3 N). Abgerutscht auf den sechsten Platz beträgt der Rückstand auf die Schwarz-Gelben nunmehr 13 Zähler. Weniger Punkte als die TSG holte in den jüngsten sieben Bundesligabegegnungen nur der VfL Wolfsburg (1).

Die Durststrecke der TSG verläuft nahezu parallel mit der Torflaute ihres immer noch treffsichersten Profis. Andrej Kramaric netzte in dieser Saison schon zehnmal ein. Doch in den vergangenen sechs Partien ging der Kroate leer aus. Ob die abfallende Formkurve mit der unklaren Vertragssituation des 34-Jährigen in Zusammenhang steht, ist ungewiss. Im kommenden Sommer endet der Kontrakt von Kramaric im Kraichgau. Nach mehr als zehn Jahren könnte es daher zum Abschied des 114-maligen Nationalspielers kommen.
