Borussia Dortmunds Kapitän Emre Can erhält viel Lob von einem ehemaligen Mitspieler. Der ehemalige BVB-Profi Antonios Papadopoulos hebt dabei vor allem die menschliche Seite des Nationalspielers hervor.
Antonios Papadopoulos hat sich mit großem Respekt über seinen früheren Mitspieler Emre Can geäußert. Im Gespräch mit YouTuber Cubanito lobte der ehemalige Profi von Borussia Dortmund den Kapitän der Schwarz-Gelben nicht nur sportlich, sondern vor allem menschlich.
Zwischen 2021 und 2024 standen beide gemeinsam in Dortmund unter Vertrag. Besonders in Erinnerung geblieben ist Papadopoulos dabei eine Geste des Nationalspielers während einer schwierigen Phase. Wegen leichter muskulärer Probleme habe Can sofort Unterstützung angeboten. „Er war da und hat gesagt: ‚Du, da gibt‘s einen Physio‘“, berichtete der Innenverteidiger.
Für den heutigen Spieler des FC Lugano war das mehr als nur eine beiläufige Hilfe unter Teamkollegen. Gerade die Art und Weise, wie Can mit Mitspielern umgehe, habe ihn nachhaltig beeindruckt. „Was mich inspiriert hat, war natürlich auch das Menschliche“, erklärte Papadopoulos.
Neuer Vertrag beim BVB: Papadopoulos freut sich für Can
Großen Respekt zeigte der 26-Jährige zudem für die Entscheidung des BVB, den Vertrag mit Can trotz dessen Kreuzbandverletzung zu verlängern. Für Papadopoulos ein verdientes Zeichen der Wertschätzung. „Es freut mich auch sehr, dass er den Vertrag verlängert hat, obwohl er verletzt war“, sagte er. Mit einigen ehemaligen Mitspielern aus Dortmund stehe er weiterhin regelmäßig in Kontakt.

Auch sportlich fand Papadopoulos deutliche Worte über den Mittelfeldspieler. „Fußballerisch brauchen wir gar nicht reden. Super Spieler“, betonte der Deutsch-Grieche. Vor allem aber imponiere ihm, dass Can trotz seiner Karriere bodenständig geblieben sei.
Diese Haltung sei auch für ihn selbst ein wichtiger Maßstab geworden. „Egal, was man erreicht hat oder egal, was man an den Tag legt, im Endeffekt muss man immer korrekt sein“, erklärte Papadopoulos. Werte wie Respekt und Bodenständigkeit seien für ihn entscheidend – und genau das habe Can in Dortmund vorgelebt.

