Neue Details enthüllt: Deshalb endet Brandts Zeit beim BVB

Nach sieben Jahren bei Borussia Dortmund steht Julian Brandt vor dem Abschied. Nun werden neue Details bekannt, warum der BVB auf eine Vertragsverlängerung verzichtet hat.

Bei Borussia Dortmund steht das Ende einer langen Ära bevor: Julian Brandt wird den BVB nach der Saison verlassen. Eine Vertragsverlängerung wurde bereits ausgeschlossen – und inzwischen sickern auch die Gründe für diese Entscheidung durch.

Wie der kicker berichtet, soll vor allem Brandts Arbeit gegen den Ball intern kritisch bewertet worden sein. Besonders der neue Sportdirektor Ole Book lege großen Wert darauf, dass auch offensive Spieler konsequent gegen den Ball arbeiten. Demnach seien Videoanalysen und Gespräche mit dem Trainerstab zentrale Bestandteile seiner Kaderplanung. Book beobachte zudem regelmäßig die Trainingseinheiten der Dortmunder.

Dabei sprechen die Zahlen des Offensivspielers durchaus für sich. In dieser Saison kommt Brandt bislang auf elf Tore und vier Vorlagen bei 39 Einsätzen. Unter Trainer Niko Kovac verlor der 30-Jährige zuletzt allerdings seinen Stammplatz.

Emotional dürfte es am Freitagabend (20:30 Uhr) dennoch werden. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt könnte Brandt ein letztes Mal vor der Südtribüne auflaufen. Seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen im Jahr 2019 absolvierte er insgesamt 305 Pflichtspiele für Schwarz-Gelb und war damit über Jahre hinweg ein prägendes Gesicht des Klubs.

Nach BVB-Abschied: Wechselt Brandt nach Spanien?

Auch Trainer Niko Kovac machte deutlich, dass ihm die Situation bewusst ist. Der BVB-Coach erklärte, er habe die Fälle von Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle „im Blick“. Gleichzeitig wollte er sich vor dem Frankfurt-Spiel nicht auf eine Einsatzgarantie festlegen. Die endgültige Entscheidung wolle er erst nach dem Abschlusstraining treffen.

Julian Brandt
Foto: IMAGO

Während der Abschied aus Dortmund näher rückt, laufen im Hintergrund offenbar bereits die Planungen für den nächsten Karriereschritt. Laut Sport Bild zieht es Brandt nach Spanien – nicht nur aus sportlichen Gründen. Seine Freundin lebt demnach in Katalonien, das Paar soll einen gemeinsamen Lebensmittelpunkt in Spanien planen.

Ein möglicher Interessent ist Atlético Madrid. Die spanische Marca berichtet, dass der Hauptstadtklub den ehemaligen Nationalspieler auf seiner Wunschliste führt. Gleichzeitig scheint klar zu sein, welche Option Brandt ausschließt: Angebote aus Saudi-Arabien hat der Dortmunder laut der Sport Bild stets abgelehnt. Brandt selbst äußerte sich zuletzt eher kryptisch zu seiner Zukunft: „Es gibt viele Ideen, nicht jede Idee ist gut, aber es gibt viele Ideen.“

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