Mit Joane Gadou, dessen Verpflichtung von Red Bull Salzburg für rund 19,5 Millionen Euro frühzeitig abgewickelt wurde, hat sich Borussia Dortmund bereits in der Innenverteidigung verstärkt und den Kaderplatz besetzt, der durch das Karriereende von Niklas Süle frei wird. Abgeschlossen sind die Planungen des BVB in diesem Mannschaftsteil damit aber noch nicht zwingend, wie sich auch anhand eines aktuellen Gerüchts aus Portugal erkennen lässt.
Wie der portugiesische Insider Sebastião Sousa-Pinto berichtet, soll der BVB ein Angebot für Bastien Meupiyou vom portugiesischen Erstligisten FC Alverca abgegeben haben, der sich schon länger auf dem schwarz-gelben Radar befindet und erstmals im April als potentieller Neuzugang gehandelt wurde.
Die Borussia soll eine Basisablöse in Höhe von zwölf Millionen Euro geboten haben, die sich durch Boni um weitere fünf Millionen Euro erhöhen könnte. Ein Teil davon würde wohl auch an die Wolverhampton Wanderers fließen, die den französischen Junioren-Nationalspieler im Sommer 2024 für rund fünf Millionen Euro vom FC Nantes verpflichtet und dann ein Jahr später nach Portugal weitergereicht haben.
Droht ein Überangebot im Abwehrzentrum?
Der 20-jährige Meupiyou wäre als Innenverteidiger mit starkem linken Fuß ein möglicher Ersatz für Nico Schlotterbeck, sollte der Nationalspieler in den nächsten Wochen von seiner dem Vernehmen nach bis Mitte Juli gültigen Ausstiegsklausel Gebrauch machen.

Bleibt Schlotterbeck beim BVB und kommt es nicht zu anderen Abgängen, wäre indes nur bedingt Bedarf für einen weiteren Zugang für das Abwehrzentrum vorhanden. Mit Waldemar Anton, Schlotterbeck und Gadou wäre drei Akteure im Kader, die den Anspruch haben, zu spielen. Hinzu kommen die Routiniers Ramy Bensebaini und Emre Can, wobei letzterer nach seinem Kreuzbandriss zum Start der neuen Saison noch nicht wieder einsatzbereit sein wird. Und die beiden italienischen Talente Luca Reggiani und Filippo Mane, die den nächsten Schritt machen wollen und dafür Einsatzzeit benötigen.
