Wechselt Kehl zu Tottenham? Entscheidung bei BVB-Legende gefallen

Nach seinem Aus bei Borussia Dortmund wurde Sebastian Kehl mit Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht. Nun ist eine Entscheidung über die Zukunft der BVB-Legende gefallen.

Die Zukunft von Sebastian Kehl nimmt vorerst eine überraschende Wendung. Der langjährige Sportdirektor von Borussia Dortmund wird nicht zu Tottenham Hotspur wechseln. Nach intensiven Gesprächen zwischen beiden Seiten ist ein möglicher Wechsel zum Premier-League-Klub kurz vor dem Abschluss gescheitert.

Wie die BILD berichtet, hatten Kehl und die Spurs ihre Verhandlungen in den vergangenen Wochen deutlich vorangetrieben. Der 46-Jährige soll sogar persönlich nach London gereist sein, um die Gespräche mit dem englischen Traditionsverein fortzuführen. Zu einer Einigung kam es jedoch nicht.

Ausschlaggebend waren offenbar unterschiedliche Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung des Klubs. Tottenham, das in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entgangen war, wollte Kehl gemeinsam mit Sportdirektor Johan Lange in verantwortlicher Position installieren. Die Gespräche wurden letztlich aber ohne Ergebnis beendet. Für Kehl endet damit die erste konkrete Spur nach seinem Abschied aus Dortmund. Der frühere BVB-Kapitän hatte sich bereits im März mit dem Bundesligisten auf eine Trennung verständigt.

Sebastian Kehl erhält Millionen-Abfindung vom BVB

Zuletzt wurde auch die Auflösung seines ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrags abgeschlossen. Medienberichten zufolge erhält Kehl dafür eine Abfindung in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro.

Sebastian Kehl
Foto: IMAGO

Nach mehr als 24 Jahren bei Borussia Dortmund ist der ehemalige Nationalspieler inzwischen offiziell frei für eine neue Aufgabe. Im letzten Heimspiel der vergangenen Saison gegen Eintracht Frankfurt (3:2) war Kehl im Signal Iduna Park emotional verabschiedet worden. Stadionsprecher Norbert Dickel würdigte ihn damals mit den Worten: „Borussia verabschiedet nicht nur einen Spieler, Kapitän, sondern einen echten Borussen.“ Besonders die Aussage „einmal Borusse, immer Borusse“ sorgte für großen Applaus auf den Rängen.

Die Trennung vom BVB war von vielen Beobachtern mit Überraschung aufgenommen worden. Hinter den Kulissen soll es über längere Zeit Spannungen gegeben haben. Trotz der geplatzten Tottenham-Verhandlungen dürfte Kehl nicht lange ohne Angebote bleiben. Nach Informationen der BILD führt der frühere Dortmunder bereits Gespräche mit weiteren internationalen Top-Klubs.

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