Dass Serhou Guirassy auch in der nächsten Saison für Borussia Dortmund aufläuft, wird immer unwahrscheinlicher. Der 30 Jahre alte Stürmer steht wohl vor dem letzten lukrativen Vertrag seiner Karriere. Der BVB könnte in diesem Sommer zudem noch einmal richtig Kasse mit einem Verkauf des bis 2028 an den Revierklub gebundenen Guineers machen.
Fenerbahce Istanbul setzt nach Informationen der türkischen Tageszeitung Sabah alles daran, Guirassy möglichst schnell an den Bosporus zu lotsen. Allerdings missfällt den Verantwortlichen in Kadiköy die Ablöseforderung des BVB. Sie setzten daher alles daran, den Betrag für den Angreifer zu senken.
Allerdings hält Fener nicht das beste Blatt in Händen. Neuzugang Vedat Muriqi (32), der in der vergangenen Saison für den RCD Mallorca in 37 Spielen 23-mal traf, zog sich jüngst einen Riss in der Wadenmuskulatur zu und fällt wochenlang aus. Es besteht deshalb Handlungsbedarf beim Vize-Meister.
Fenerbahce zum Handeln gezwungen
Die Gelb-Blauen versuchen, die von Dortmund aufgerufene Ablösesumme von 40 Millionen Euro auf 35 Millionen Euro zu drücken. Um keine Zeit zu verlieren, hat sich Vereinspräsident Aziz Yildirim (73) nun selbst in die Verhandlungen eingeschaltet. Er will offenbar nichts unversucht lassen, um den Deal zeitnah in trockene Tücher zu bringen.

Da eine Einigung zwischen den beiden Klubs aber keineswegs als sicher gilt, fahren die Türken zweigleisig. Als Plan B gilt die Verpflichtung von Englands Stürmer Ollie Watkins (30), der aktuell bei der Fußball-WM weilt. Angedacht ist ein Leihgeschäft des Profis von Aston Villa inklusive einer Kaufpflicht.
Ein zeitnaher Verkauf Guirassys würde dem BVB Planungssicherheit geben. Die Bemühungen um einen Transfer des Hoffenheimers Fisnik Asllani (23) dürften nach einem Weggang des Torjägers aus Guinea intensiviert werden.
