Nach den Verhandlungen mit dem KRC Genk wächst beim BVB die Zuversicht auf einen baldigen Transfer von Konstantinos Karetsas. Der 18-Jährige könnte schon in den kommenden Tagen in Dortmund unterschreiben.
Borussia Dortmund steht offenbar kurz davor, den Transfer von Konstantinos Karetsas unter Dach und Fach zu bringen. Wie BILD berichtet, herrscht nach der jüngsten Verhandlungsrunde große Zuversicht, dass der Deal schon in den kommenden Tagen abgeschlossen werden könnte.
Nach Informationen von Sky waren Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book am Dienstag nach Belgien gereist, um die Gespräche mit dem KRC Genk persönlich voranzutreiben. Laut BILD glauben die BVB-Verantwortlichen inzwischen fest daran, dass eine schnelle Einigung möglich ist. Im Idealfall könnte der 18 Jahre alte Offensivspieler bereits am Sonntag gemeinsam mit der Dortmunder Mannschaft zur Marketingreise nach Japan aufbrechen.
Sollte bis dahin noch nicht jede Vertragsformalität geklärt sein, wäre auch eine spätere Anreise des Griechen denkbar. Ein wichtiger Baustein in den Verhandlungen soll der Spieler selbst sein. Karetsas soll den Verantwortlichen in Genk mehrfach signalisiert haben, dass er den Wechsel nach Dortmund unbedingt vollziehen möchte. Die grundsätzlichen Vertragsmodalitäten sollen bereits mündlich besprochen worden sein.
Karetsas-Transfer: BVB muss tief in die Tasche greifen
Günstig wird der Transfer allerdings nicht. Das Gesamtpaket, das Borussia Dortmund schnüren will, soll inzwischen einen Wert von mehr als 30 Millionen Euro. Darin sollen Bonuszahlungen sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung enthalten sein. Genk pocht dem Vernehmen nach weiterhin auf eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro und verweist auf den bis 2029 laufenden Vertrag des griechischen Nationalspielers.

Während der Transferpoker weiterläuft, stand Karetsas am Mittwoch im Testspiel gegen AZ Alkmaar noch für den belgischen Erstligisten auf dem Platz. Im Anschluss veröffentlichte er zudem Bilder im Trikot des KRC Genk in den sozialen Medien.
Zu den Spekulationen um seine Zukunft äußerte sich zuletzt auch Genks Technischer Direktor Dimitri De Condé. „Es ist klar, dass Kos ein Spieler ist, an dem große Vereine interessiert sind“, sagte er. Zugleich machte er die Position des belgischen Klubs deutlich: „Wir wissen, was wir an ihm haben, und er hat sich zudem langfristig an uns gebunden.“ Ob der Transfer noch vor der Abreise des BVB nach Japan perfekt gemacht wird, dürfte sich bald entscheiden.

