Borussia Dortmund muss sich offenbar auf einen neuen Vorstoß von Newcastle United einstellen. Die Engländer bereiten wohl ein erstes Angebot für Felix Nmecha vor – trotz der klaren Aussagen der BVB-Verantwortlichen.
Borussia Dortmund sieht einem möglichen Wechsel von Felix Nmecha derzeit gelassen entgegen – doch das Interesse aus der Premier League nimmt offenbar weiter Fahrt auf. Nach Informationen von Sky beschäftigt sich Newcastle United intensiv mit einer Verpflichtung des Nationalspielers und bereitet sogar ein erstes offizielles Angebot vor.
Demnach haben die Magpies bereits Kontakt mit der Spielerseite aufgenommen, um die Möglichkeiten eines Transfers auszuloten. In Newcastle gilt Nmecha als Wunschkandidat für das zentrale Mittelfeld, nachdem mit Bruno Guimarães, Sandro Tonali und Anthony Gordon gleich mehrere Leistungsträger den Verein verlassen haben. Durch die hohen Transfererlöse verfügt der englische Klub über erhebliche finanzielle Mittel, sodass selbst eine außergewöhnlich hohe Ablösesumme kein Hindernis darstellen dürfte.
Beim BVB bleibt man dennoch entspannt. Sportdirektor Ole Book hatte zuletzt betont, dass ein Verkauf des 25-Jährigen aktuell kaum zur Debatte stehe. „Einen Transfer würde ich im höchsten Maße für unwahrscheinlich halten“, erklärte Book. Gleichzeitig ließ er eine kleine Hintertür offen: „Natürlich kann es theoretisch immer mal wieder astronomische Summen geben.“
Felix Nmecha: Darum sitzt der BVB am längeren Hebel
Genau auf dieses Szenario könnte Newcastle nun setzen. Nach Informationen von Sky wären die Dortmunder erst bei einem Angebot zwischen 100 und 120 Millionen Euro überhaupt bereit, Gespräche über einen Verkauf aufzunehmen. Da Nmechas Vertrag noch bis 2030 läuft und keine aktuelle Ausstiegsklausel mehr besteht, sitzt der Bundesligist in einer starken Verhandlungsposition.

Auch der Spieler selbst soll aktuell keinen Abschied forcieren. Zuletzt soll Nmecha laut Informationen der Sport Bild in Gesprächen mit der Dortmunder Vereinsführung signalisiert haben, sich einen Verbleib gut vorstellen zu können.
Trotz der klaren Haltung der Dortmunder Verantwortlichen scheint Newcastle seine Bemühungen jedoch nicht einzustellen. Ob die Engländer tatsächlich bereit sind, eine dreistellige Millionensumme auf den Tisch zu legen, dürfte entscheidend für den weiteren Verlauf des Transferpokers werden.

