Borussia Dortmund wird weiter mit Said El Mala in Verbindung gebracht – nun reagiert BVB-Geschäftsführer Lars Ricken auf die anhaltenden Transfergerüchte.
Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Said El Mala zu Borussia Dortmund halten weiter an. Medienberichten zufolge beschäftigt sich der BVB weiterhin intensiv mit dem 19-Jährigen vom 1. FC Köln. Nun hat sich auch Dortmunds Sport-Geschäftsführer Lars Ricken zu den anhaltenden Transfergerüchten geäußert.
Am Rande des Testspiels gegen den FC Arsenal (3:2) wurde Ricken von Sky auf El Mala und die angeblichen Gespräche zwischen beiden Vereinen angesprochen. Konkrete Einblicke wollte der BVB-Verantwortliche allerdings nicht geben. Stattdessen verwies er auf den aktuellen Vertrag des Offensivspielers in Köln.
„Es hat sich immer noch nichts daran geändert, dass Said ein Spieler des 1. FC Köln ist“, erklärte Ricken und machte deutlich, warum sich die Dortmunder öffentlich zurückhalten: „Es gebietet einfach der Respekt, dass wir von Borussia Dortmund nicht über andere Spieler reden.“ Diese Haltung sorgt allerdings auch dafür, dass zahlreiche Berichte über den Stand der Verhandlungen unwidersprochen bleiben.
BVB plant neuen Vorstoß bei El Mala
Ricken nahm die Situation mit einer Portion Gelassenheit. In Dortmund bekomme man durchaus mit, welche vermeintlichen Entwicklungen rund um den Klub verbreitet würden. Sein Fazit dazu: „Das müssen wir jetzt ein bisschen aushalten.“

Nach Medienberichten soll Borussia Dortmund bereits mehrere Anläufe unternommen haben, um El Mala zu verpflichten. Zuletzt war laut Informationen der BILD von einem Angebot über rund 45 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen die Rede. Köln soll jedoch abgelehnt haben und angeblich mindestens 50 Millionen Euro verlangen. Andere Berichte bringen sogar einen möglichen neuen BVB-Vorstoß mit einer Offerte von bis zu 55 Millionen Euro ins Spiel.
Auch die Frage, ob Ricken vor dem Arsenal-Spiel mit Sportdirektor Ole Book und Trainer Niko Kovac über den Kölner gesprochen habe, beantwortete der Geschäftsführer ausweichend. „Aber wenn ich mich recht erinnere, haben wir darüber nicht geredet“, sagte Ricken. Beim 1. FC Köln gibt man sich angesichts der anhaltenden Spekulationen bislang entspannt. Sportchef Thomas Kessler hatte zuletzt betont, derzeit fest mit einem Verbleib El Malas zu rechnen.

