Ramy Bensebaini steht aktuell im Mittelpunkt von Spekulationen rund um die algerische Nationalmannschaft. Berichte über einen angeblichen Streit mit Nationaltrainer Ibrahim Hamdani und einen möglichen Rückzug des BVB-Verteidigers haben sich allerdings nicht bestätigt.
Nach dem 2:2 Algeriens gegen Burundi machten in den sozialen Medien Gerüchte die Runde, wonach Bensebaini mit Hamdani aneinandergeraten sei. Der afrikanische Fußballjournalist Dean Ammi enthüllte auf X, dass Bensebaini unter der Leitung von Hamdani einen „Mangel an Professionalität“ festgestellt habe und das algerische Lager verlassen wolle, ohne zurückzukehren, solange Hamdani Trainer sei.
Außerdem wurde berichtet, dass der BVB-Verteidiger seine Nationalmannschaftskarriere bereits nach dem Ausscheiden bei der Weltmeisterschaft gegen die Schweiz beenden wollte.
🚨🇩🇿 Ramy Bensebaini sees a complete lack of professionalism under Brahim Hemdani + allegedly does not want to return under this coach.
Bensebaini (31) originally planned to retire after Switzerland.🇨🇭
After Ait-Nouri, Bensebaini also falls out with Hemdani. ❌ https://t.co/PtuoBlzz9z
— Dean Ammi (@AlgerianFooty) September 30, 2026
Bensebaini weiter im Algerien-Camp
Die aktuellen Entwicklungen sprechen allerdings gegen einen solchen Konflikt zwischen Bensebaini und seinem Trainer. Wie YS Scores unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der algerischen Nationalmannschaft berichtet, befindet sich Bensebaini weiterhin im Trainingslager und absolviert das Programm ganz normal. Auch einen Streit mit Hamdani habe es demnach nicht gegeben.
Bensebaini war gemeinsam mit Anis Hadj Moussa verspätet zum September-Lehrgang angereist. Beide hatten dafür aus persönlichen beziehungsweise familiären Gründen die Erlaubnis erhalten. Anschließend nahm der BVB-Profi regulär an den Einheiten teil und stand sowohl gegen Sambia als auch gegen Burundi von Beginn an auf dem Platz.

Für zusätzliche Spekulationen hatte unterdessen ein anderer Vorfall innerhalb der algerischen Mannschaft gesorgt. Manchester-City-Verteidiger Rayan Aït-Nouri war nach einem Zwischenfall mit Hamdani während der Partie gegen Sambia vorzeitig aus dem Camp abgereist. Dieser Vorfall hatte die Gerüchte um Bensebaini zusätzlich befeuert.
Bensebaini bleibt damit vorerst Teil der algerischen Nationalmannschaft. Nach dem 2:2 gegen Burundi steht für die Algerier als Nächstes ein Testspiel gegen Niger an. Ob der Dortmunder dabei zum Einsatz kommt, ist noch offen.
