Vertrags-Alarm: Diese Gespräche muss der BVB bald führen

Manuel Behlert

Borussia Dortmund will den Vertrag von Trainer Niko Kovac zeitnah verlängern und hofft darauf, dass es gelingt, den Coach langfristig zu binden.

Dahingehend sieht es gut aus, die Details sind in Klärung, die letzten Dinge werden momentan ausgearbeitet. Eine Vollzugsmeldung dürfte schon in Kürze zu erwarten sein.

Doch die Verlängerung mit Kovac, die auf die von einigen Verantwortlichen folgt, wird nur eine Baustelle sein, die man in Dortmund schließt. Denn auch einige Spieler stehen vor einer aktuell ungewissen Zukunft.

BVB: Einige Verträge laufen am Ende der Saison aus

Wichtig wird sein, nicht überhastete, sondern vor allem richtige Entscheidungen zu treffen. Interessant ist, dass schon 2027 Verträge auslaufen. Hier muss der BVB zwar keine frühzeitigen Entscheidungen treffen, aber immer wieder dafür sorgen, dass man in Kontakt mit den Verantwortlichen der Spieler bleibt.

Allerdings könnte es auch Spieler geben, die sich vom BVB verabschieden. Wie es mit den Torhütern Alexander Meyer und Patrick Drewes aussieht, ist um Beispiel offen. Marcel Sabitzer und Emre Can sind Kandidaten für einen Abgang, weil sie nicht die ganz große Rolle spielen und viel Gehalt kassieren.

Marcel Sabitzer
Foto: IMAGO

Bei Ramy Bensebaini dürften die Leistungen bis zum Winter entscheidend sein. Mathis Albert, das junge Offensivtalent, will man in Dortmund vermutlich halten, ihm muss aber eine Perspektive aufgezeigt werden.

BVB: Die 2028er-Gefahr

Schaut man ein Jahr weiter, dann wird es beim BVB so richtig interessant. Fünf Verträge laufen im Sommer 2028 aus. Dabei kann es durchaus knifflig werden, denn es geht hier, abgesehen von Filippo Mane, um erfahrene Spieler. Waldemar Anton ist ein Beispiel. Mit ihm will der BVB auf jeden Fall verlängern und hat das auch schon in Angriff genommen.

Dann gibt es allerdings noch die auslaufenden Verträge von Gregor Kobel, Serhou Guirassy und Julian Ryerson. Bei allen muss dem BVB ein Spagat gelingen. Es darf nicht zu lange gewartet werden, damit die Spieler nicht im Sommertransferfenster plötzlich ein Druckmittel haben, aber eine verfrühte Verlängerung sollte es auch nicht geben, weil eine solche das Risiko mit sich bringt, dass die Leistungskurve danach abfällt.

Es ist also eine Situation, in der man mit Weitblick und Vorsicht handeln muss. Nachdem die BVB-Verantwortlichen aber das Transferfenster im Sommer 2026 sehr sorgfältig hinter sich gebracht haben, sollte zumindest davon ausgegangen werden, dass man eine gute Arbeit leisten wird.

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