Beim BVB aussortiert, bald ein Königlicher? Real Madrid scharf auf Mikel Merino

Er hat es schon wieder getan. Mikel Merino (30) benötigt nur wenige Minute, um auf Betriebstemperatur zu gelangen. Gerade für die spanische Nationalmannschaft ist der frühere Dortmunder und heutige Arsenal-Profi nahezu unverzichtbar.

Bei der vergangenen Fußball-WM kam Merino sowohl im Achtelfinale als auch im Viertelfinale kurz vor Schluss in die Partie. Den 1:0-Siegtreffer gegen Portugal erzielte der Mittelfeldakteur in der ersten Minute der Nachspielzeit. In der Runde der letzten acht Teams stand es zwischen Spanien und Belgien lange Zeit 1:1. Merino betrat in der 86. Minute den Platz und netzte nur zwei Minuten später zum 2:1-Endstand.

In schlechter Erinnerung ist den deutschen Fans noch der Kopfballtreffer bei der Viertelfinalniederlage bei der EM 2024. Merino sorgte in der 119. Minute für das 2:1 der Iberer – und damit für das Aus der DFB-Auswahl.

Auch bei den Partien in der Nations League ließ der 30-Jährige Team und Fans jubeln. Sowohl beim 3:1 gegen Tschechien als auch beim 2:1 gegen Kroatien trug er sich als Joker in die Torschützenliste ein. Gegen die Südosteuropäer sogar doppelt. Damit erzielte Merino in seinen jüngsten 24 Länderspielen 13 Tore und kommt auf insgesamt 15 Treffer für Spanien, obwohl er meist im Mittelfeld eingesetzt wird und nicht immer in der Startelf steht.

Auf Mourinhos Liste

Ein Mann mit solchen Qualitäten ist auch bei anderen Vereinen gefragt. Seit 2024 kickt Merino für den FC Arsenal, hat in London bis 2028 unterschrieben. Laut fichajes.net interessiert sich jetzt aber auch Real Madrid für den Ex-BVB-Profi. Obgleich offizielle Verhandlungen noch ausstehen, passt der Profi perfekt ins Beuteschema von Chef-Trainer José Mourinho (63).

Ausschlaggebend dafür sind Merinos Allrounder-Qualitäten, seine Länderspiel-Form und seine aktuelle Unzufriedenheit mit den Einsatzzeiten in London. In allen fünf Begegnungen in der Premier League kam er lediglich als Joker zum Zug, sammelte so lediglich 81 Minuten Spielzeit.

Mikel Merino
Foto: Getty Images

Merino besitzt Qualitäten als Allrounder. Neben seiner Stammposition im Mittelfeld agierte er bei Arsenal unter Mikel Arteta (44) aufgrund von Personalnot bereits als Mittelstürmer. In seiner Zeit beim BVB unter Thomas Tuchel (53) half er in der Saison 2016/17 sogar schon als Innenverteidiger aus.

Bei der Borussia lief es damals aber nicht besonders gut für den Spanier. Unter Tuchel war er lediglich Ergänzungsspieler und kam insgesamt nur auf neun Einsätze (acht in der Bundesliga, einer im DFB-Pokal) ohne Torbeteiligung. Der heutige England-Coach warf ihm öffentlich mangelnde Robustheit vor – eine Einschätzung, die angesichts Merinos späterer Entwicklung bemerkenswert ist.

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