Zukunftsplanung beim BVB: Jagt Borussia Dortmund diesen Brasilien-Keeper?

Alle Fans von Borussia Dortmund dürfen beruhigt sein. Gregor Kobel hat aktuell nicht vor, den BVB zu verlassen. Doch die Leistungen des 28 Jahre alten Torhüters sind auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben.

Seit 2021 hütet der Schweizer Nationalkeeper den Kasten von Borussia Dortmund. Vertraglich ist er noch bis 2028 an die Schwarz-Gelben gebunden. Daher entscheidet sich wohl im Laufe des nächsten Frühjahres, ob und wie es für Kobel weitergeht.

Der 28-Jährige sieht sich regelmäßig Transferspekulationen ausgesetzt. Als ein mögliches Ziel gilt die finanzstarke Premier League. Da aktuell in den Sternen steht, ob Kobel seinen Kontrakt mit dem BVB noch einmal verlängert, beschäftigen sich die Verantwortlichen laut 4-4-2.com bereits mit potenziellen Nachfolgern.

Eine Option für die Zukunft könnte das brasilianische Torwarttalent Otávio Eleodoro Rezende Costa – kurz: Otávio – sein. Der erst 20 Jahre alte Schlussmann steht derzeit in seiner Heimat bei Cruzeiro Belo Horizonte unter Vertrag. Ende September feierte er beim 4:2-Sieg im Test gegen Australien sein Debüt in der Seleção.

Auf den Spuren von Alisson & Co.?

Der 1,92-Meter-Mann wandelt vielleicht schon bald auf den Spuren berühmter Landsleute wie Alisson (34/Liverpool), Ederson (33/Fenerbahce) oder Ex-Profi Dida (53/früher Milan), die einst den Sprung nach Europa wagten. Nach Informationen des Transferexperten Ekrem Konur zeigt Borussia Dortmund großes Interesse an dem jungen Schlussmann und soll beim brasilianischen Klub bereits erste Erkundigungen über die Transferbedingungen eingeholt haben.

Otavio
Foto: Getty Images

Der Bundesligist steht mit seinem Interesse jedoch keineswegs alleine da. Mit Tottenham Hotspur, der SSC Neapel und dem FC Porto haben auch andere Top-Klubs den hochveranlagten Youngster längst auf dem Zettel.

Da Otávios Arbeitspapier bei Cruzeiro allerdings noch langfristig bis Jahresende 2031 läuft, befindet sich der brasilianische Klub in einer komfortablen Verhandlungsposition. Ob die Westfalen das Werben um das Torwarttalent letztlich intensivieren, ist eng mit der Personalie Kobel verknüpft. Signalisiert die aktuelle Nummer eins im kommenden Jahr die Bereitschaft zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, besteht in Dortmund kein akuter Handlungsbedarf. Andernfalls müssten die BVB-Bosse schnellstmöglich Nägel mit Köpfen machen.

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