Book über BVB-Probleme gegen Werder: „Selbst zuzuschreiben“

Manuel Behlert

Borussia Dortmund hat sich gegen Werder Bremen gerade so in die nächste Runde im DFB Pokal gezittert. Dabei sah in der ersten Halbzeit noch alles gut aus. Die Schwarzgelben waren dominant und führten verdient mit 2:0. 

Die Dinge schienen diesmal etwas anders zu laufen als zuletzt. Doch spätestens ab dem 2:1, einem Elfmeter von Niclas Füllkrug, fiel der BVB zurück in die Lethargie vergangener Spiele. Und das Spiel wurde offen.

Entsprechend waren die Protagonisten auch unzufrieden. Vor allem damit, wie die Dortmunder nach dem 2:1 agierten.

BVB: Book sieht weiterhin Probleme

Denn die guten Ansätze helfen nur bedingt etwas, wenn man recht früh schon wieder aufhört, weiter zu spielen, giftig zu sein, den Gegner vor Probleme zu stellen.

„Mit der ersten Halbzeit waren wir sehr zufrieden, da waren wir sehr dominant, haben guten Fußball gespielt und völlig verdient 2:0 geführt. In der zweiten Halbzeit sind wir einfach ein bisschen runter vom Gas, haben Sicherheit und Kontrolle verloren. Am Ende haben wir es uns selbst zuzuschreiben, dass es so schwankend war. Das Freistoßtor in der letzten Minute ist natürlich ein bisschen glücklich für uns, aber auch eine Frage der großen Qualität“, legte Sportdirektor Ole Book nach dem Spiel den Finger in die Wunde.

Carney Chukwuemeka
Foto: Getty Images

Auch Verteidiger Nico Schlotterbeck sieht Grund zur Kritik. „Nach dem Elfer sind wir ins Schwanken gekommen, waren dann sehr unsauber, haben viele lange Bälle gespielt, viele zweite Bälle verloren. Und dann ist Werder Bremen verdient zum 2:1 und zum 2:2 gekommen. Am Ende war es ein Fifty-fifty-Spiel“, so der Abwehrstar. Das Spiel endete trotzdem zugunsten der Schwarzgelben. Dennoch: Solche Phasen darf man sich nicht dauerhaft erlauben, jetzt wartet nämlich als nächstes der FC Bayern im Topspiel in der Allianz Arena auf den BVB.

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