Seine Entwicklung ist schier atemberaubend. Noch vor wenigen Monaten schien Paris Brunner von der Bildfläche nahezu verschwunden. Der 20 Jahre alte Stürmer kam nach seinem Wechsel zur AS Monaco nicht von der Stelle. Auch eine Leihe zu Cercle Brügge brachte keine Besserung. Doch das alles ist Vergangenheit.
Jetzt stehen die Top-Klubs Schlange, berichtet TEAMtalk. Besonders groß scheint das Interesse an dem Mittelstürmer in der englischen Premier League zu sein. Demnach sind der FC Arsenal, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea auf Brunner aufmerksam geworden. Beobachten lassen den Ex-Dortmunder aber auch Paris Saint-Germain und der FC Bayern München, heißt es.
Nicht ausgeschlossen ist sogar ein Transfer bereits in diesem Winter. Grund sind die anhaltenden Finanzprobleme der Monegassen. Anfang August 2026 meldete MaidaanSports, dass der Brunner-Klub im Sommer unter massivem finanziellen Druck gestanden habe und Erlöse in Höhe von 150 Millionen Euro hätte generieren müssen. Hintergrund für diesen drastischen Schritt waren die strengen Vorgaben der französischen Finanzaufsichtsbehörde DNCG. Dem Klub von der Côte d’Azur wurden strikte Gehaltsobergrenzen auferlegt, um die Bilanz auszugleichen.
Monaco auf Einnahmen angewiesen
So verabschiedete sich vor Beginn dieser Saison Maghnes Akliouche (24) für 50 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain. Ebenfalls den Verein verließen Aladji Bamba (20) für 35,5 Millionen Euro zu Newcastle United sowie Caio Henrique (28), den es für 10,5 Millionen Euro zu Ajax Amsterdam zog. Bei weitem teuerster Neuzugang war Matthias Abline von Ligue-1-Absteiger FC Nantes. Der 23 Jahre alte Mittelstürmer kostete 25 Millionen Euro, kommt aktuell aber nicht an Brunner vorbei. Auch den US-amerikanischen WM-Teilnehmer Folarin Balogun (25) hat der 20-jährige Deutsche zum (Edel-)Reservisten degradiert.

Mit seinen acht Treffern in zehn Pflichtspielen drängt der frühere BVB-Stürmer sogar in die deutsche Nationalmannschaft. Bundestrainer Jürgen Klopp (59) hat bereits ein Auge auf Brunner geworfen.
TEAMtalk zufolge überlegt Monaco, Brunner im Januar 2027 zu verkaufen und ihn anschließend bis Saisonende zurückzuleihen. So würde der Klub Kasse machen, behielte den Stürmer aber vorerst im Team. Durch seine jüngsten Leistungssprünge hat Brunner seinen Marktwert auf 15 Millionen Euro vervielfacht.
