Niko Kovac gibt die Richtung vor. „Wir wollen das Ding gewinnen!“, kündigt der Chef-Trainer von Borussia Dortmund vor dem Duell gegen Betis Sevilla an (21 Uhr, DAZN) an. Kurzfristig muss der 55 Jahre alte Fußballlehrer aber auf einen seiner Schützlinge verzichten.
Drei Partien haben beide Klubs bislang in der Ligaphase der Königsklasse absolviert. Die Spanier besitzen mit drei Siegen eine Weiße Weste. Dagegen ließ der BVB beim Ausflug an den Polarkreis Punkte liegen.
Aufgrund der 0:1-Niederlage bei Bodö/Glimt ist ein Erfolg gegen Betis fast schon Pflicht. Ansonsten drohen die Schwarz-Gelben, die direkte Qualifikation für das Achtelfinale zu verpassen. Mit dem FC Arsenal, Inter Mailand und Aston Villa warten noch drei Hochkaräter auf die Borussia. Den Abschluss bildet Ende Januar das Heimspiel gegen AEK Athen. Zehn Zähler sollten es schon werden, um die Play-offs Mitte Februar zu umgehen.
Auf wen setzt Kovac?
Gegen Betis muss Kovac allerdings eine personelle Alternative aus seinem Spieltagskader streichen. Nach Informationen von Sky ist Marcel Sabitzer erkrankt und fällt definitiv aus. In der aktuellen Saison stand der 32 Jahre alte Österreicher bislang in zwölf Pflichtspielen für den BVB auf dem Platz. Seinen einzigen Treffer erzielte der Mittelfeldakteur erst vor kurzem in der zweiten Runde des DFB-Pokals, als er per direktem Freistoß gegen Werder Bremen zum entscheidenden 3:2 traf. Zudem bereitete er in dieser Spielzeit bereits zwei weitere Tore vor.

Abgesehen davon steht Kovac nahezu das gesamte Aufgebot zur Verfügung. Auf der Ausfallliste finden sich neben Sabitzer sowie den beiden Langzeitverletzten Emre Can (32) und Giannis Konstantelias (23/beide Kreuzbandriss) nur noch Justin Lerma (18), der aufgrund einer Muskelverletzung passen muss.
Gegen Sevilla dürfte der BVB-Coach im Mittelfeld auf den zuletzt starken Joey Veerman (27) setzen. Auch Jobe Bellingham (21) und Carney Chukwuemeka (23) präsentierten sich jüngst in guter Verfassung. Dagegen sucht Felix Nmecha (26) nach seiner Form.
