So bereitet sich Mittelfeld-Juwel Justin Lerma auf den BVB vor

Er gilt als eines der größten Talente des südamerikanischen Fußballs. Und dieser Kontinent hat Pelé, Diego Armando Maradona und Lionel Messi hervorgebracht. Ob Justin Lerma jemals in diese (zugegeben riesigen) Fußstapfen wird treten können, ist natürlich noch vollkommen ungewiss. Ab dem nächsten Sommer darf das 17 Jahre junge Juwel aus Ecuador sein Können zunächst in der Bundesliga präsentieren.

Bis dahin läuft der offensive Mittelfeldspieler noch für den ecuadorianischen Serie-A-Verein Independiente Del Valle auf. Da die Liga im Kalenderjahr ausgetragen wird, ruht momentan der Spielbetrieb. Lerma feierte mit seinem Klub im Dezember 2025 den Titel. Es war erst die zweite Meisterschaft in der Geschichte des Klubs. Dabei kam der zukünftige Dortmunder wettbewerbsunabhängig auf elf Einsätze.

Der BVB meldete die Verpflichtung Lermas bereits im Mai 2024. Wechseln darf der Youngster jedoch erst, wenn er volljährig ist – und zwar ab dem 5. Mai 2026. „Justin Lerma ist ein super interessanter Spieler, den Borussia Dortmund als Vorgriff schon vor mehr als eineinhalb Jahren verpflichtet hat“, schwärmt Reporter Patrick Berger im Sky-Sport-Podcast „Auffe Süd“.

„Er gilt als DAS Mittelfeld-Talent in Ecuador und hat in Südamerika einen hohen Stellenwert“, pflichtet ihm sein Kollege Jesco von Eichmann bei und fügt erläuternd hinzu: „Experten sagen, dass der BVB da einen richtig guten Fang gemacht hat.“

Gegen St. Pauli im Stadion

Um sich schon einmal zu akklimatisieren, halte sich Lerma in der Saisonpause zum bereits „dritten Mal seit der Bekanntgabe des Wechsels in Dortmund“ auf, berichtet Berger. „Er soll hier eingewöhnt werden, der BVB kümmert sich sehr eng um den Jungen.“ Zudem fliege ein Mitarbeiter des Vereins regelmäßig nach Ecuador und tausche sich mit dem Spieler aus. Das Mittelfeld-Juwel nehme Englisch-Unterricht und lerne fußballspezifische Vokabeln, heißt es.

Lerma besitzt Stärken in Offensive wie Defensive. Der U20-Nationalspieler sucht das Eins-gegen-eins und gilt als typischer Box-to-Box-Spieler. Bevor er sein Können in Deutschland auf dem Rasen zeigt, schaut er sich im Signal Iduna Park am Samstag (17. Januar, 15:30 Uhr) erst einmal die Partie gegen den FC St. Pauli an.

THemen
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