Mit dem Mexikaner Armando González von Deportivo Guadalajara und Zweitliga-Juwel Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC wurden in den vergangenen Tagen zwei Angreifer mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, die beide vor allem dann zum Thema werden könnten, wenn es in der aktuellen Sturmreihe des BVB zu einem Abgang kommt. Und dieses Szenario ist nicht ausgeschlossen, denn nicht nur der unter anderem von der AC Mailand umworbene Serhou Guirassy gilt wieder als Wechselkandidat.
Schon in der Wintertransferperiode und damit lediglich ein halbes Jahr nach seiner 22,5 Millionen Euro teuren Verpflichtung von den Wolverhampton Wanderers soll sich Fábio Silva mit einem Abschied aus Dortmund auseinandergesetzt haben. Hintergrund der Überlegungen war die überschaubare Spielzeit im Herbst, durch die de 23-Jährige seine Chancen auf den portugiesischen Kader für die WM 2026 gefährdet sah.
Für die Verantwortlichen des BVB indes war es keine Option, Silva schon wieder abzugeben. Sportdirektor Sebastian Kehl soll intern der Spieler- und Beraterseite klar zu verstehen gegeben haben, dass es keinen Wintertransfer geben wird. Ob diese Haltung auch im Sommer Bestand haben wird, ist aktuell aber offen. Zum einen kommt Silva weiterhin nicht auf die erhoffte Einsatzzeit und in der Regel nicht über Joker-Einsätze hinaus und zum anderen gäbe es wohl Möglichkeiten, den Angreifer ohne Verlust und vielleicht sogar mit einem Plus wieder zu verkaufen.
Betis im Winter abgeblitzt
Nachdem zuletzt schon Atletico Madrid Interesse an Silva nachgesagt wurde, berichtet die Estadio Deportivo nun, dass auch Betis Sevilla die Situation rund um den Angreifer genau im Blick hat.

Die Andalusier haben sich im Januar um eine Leihe mit Kaufoption bemüht, die von Seiten des BVB aber kategorisch abgelehnt wurde. Nun hat man in Sevilla offenbar die Hoffnung, dass die Chancen im Sommer besser stehen und sich ein Transfer dann realisieren lässt.
