Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat mit Aussagen über Luka Modric aufhorchen lassen. Der BVB-Coach schwärmte von seinem ehemaligen Mitspieler und heizte damit mögliche Transferspekulationen an.
Niko Kovac hat mit einer Aussage über Luka Modric für Aufmerksamkeit gesorgt. Im Bild-Podcast Phrasenmäher wurde der Trainer von Borussia Dortmund gefragt, welchen früheren Mitspieler er gerne heute beim BVB sehen würde. Nach kurzem Zögern fiel die Wahl schließlich auf den kroatischen Weltstar.
„Luka Modric ist schon ein toller Spieler“, sagte Kovac und erinnerte dabei an die gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft. Zwischen 2006 und 2008 standen beide Kroaten insgesamt 25-mal gemeinsam auf dem Platz. Besonders die ersten Eindrücke von Modric sind dem heutigen BVB-Coach offenbar bis heute im Gedächtnis geblieben: „Ich war damals Kapitän, als er in die Nationalelf kam, und man konnte sofort sehen, was für ein außergewöhnlicher Fußballer er ist.“
Ein Wechsel des mittlerweile 40-Jährigen nach Dortmund scheint zwar weiterhin eher unrealistisch, komplett ausgeschlossen wäre ein Transfer allerdings nicht. Modrics Vertrag bei der AC Mailand läuft zum Saisonende aus, weshalb der Mittelfeldspieler theoretisch ablösefrei zu haben wäre. Kovac reagierte auf entsprechende Nachfragen jedoch mit Humor: „War klar, dass die Nachfrage kommt.“
Transfer von Modric zum BVB wohl kein konkretes Thema
Zudem kämpft Modric aktuell mit einer Verletzung. Der Routinier hatte sich zuletzt einen Bruch des Jochbeins zugezogen und fällt deshalb vorerst aus. Kovac hofft dennoch auf eine schnelle Rückkehr seines Landsmannes: „Ich wünsche ihm, dass er schnell wieder gesund wird.“

Modric zählt zu den erfolgreichsten Spielern seiner Generation. Mit Real Madrid gewann er unter anderem mehrfach die Champions League und wurde 2018 mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet. Im selben Jahr führte er Kroatien als Kapitän bis ins Finale der Weltmeisterschaft, wo sich das Team Frankreich geschlagen geben musste.
Trotz aller Spekulationen dürfte ein Engagement in Dortmund aktuell eher Wunschdenken bleiben. Kovac machte zwar keinen Hehl daraus, wie sehr er Modric schätzt, konkrete Hinweise auf einen möglichen Transfer gibt es aktuell allerdings nicht.

