Die Forderung ließ aufhorchen. Zehn Millionen Euro Handgeld möchten die Berater von Hertha-Ausnahmetalent Kennet Eichhorn (16) für einen Wechsel kassieren. Der Betrag liegt damit höher als die kolportierte Ausstiegsklausel über neun Millionen Euro.
Berichten zufolge soll Borussia Dortmund daher die Verpflichtung Eichhorns zu den Akten gelegt haben. Selbst Branchenprimus Bayern München habe dankend abgewinkt, heißt es. Lediglich Bayer Leverkusen bliebe im Rennen um den jungen Mittelfeldakteur, der aufgrund seines Alters noch nicht ins Ausland wechseln darf. Eher Außenseiterchancen dürften RB Leipzig und der VfB Stuttgart besitzen.
Doch ganz zu den Akten gelegt hat der BVB den Kauf des Youngsters offenbar nicht, meldet Sky-Reporter Florian Plettenberg auf X. Demnach befassten sich die Dortmunder weiterhin mit einem Transfer Eichhorns, heißt es.
Auch Guardiola wollte Eichhorn
Allerdings müssen es die Schwarz-Gelben mit einem großen Konkurrenten aufnehmen. Der FC Liverpool habe in den vergangenen 48 Stunden zahlreiche Gespräche mit der Spielerseite geführt, meldet Plettenberg. Alle Optionen seien weiterhin auf dem Tisch. So sei es auch möglich, dass die Reds den Teenager zwar unter Vertrag nehmen, ihn aber anschließend nach Leverkusen verleihen. Ein ähnliches Modell schwebte wohl auch Manchester Citys Ex-Trainer Pep Guardiola vor. Doch nach dem Abschied des 55 Jahre alten Erfolgscoaches ist unklar, ob die Skyblues ihr Interesse an Eichhorn aufrechterhalten.

Der Spieler selbst hat bereits kundgetan, Hertha BSC in diesem Sommer verlassen zu wollen. In der abgelaufenen Saison bestritt Eichhorn wettbewerbsübergreifend 19 Einsätze für den Hauptstadtklub, in denen er zweimal traf. Dass es nicht mehr wurden, hat der 16-Jährige einer langwierigen Verletzung am Sprunggelenk zu verdanken, die ihn in diesem Frühjahr zwei Monate außer Gefecht gesetzt hatte.
