Sieg, Unentschieden und Niederlage für die Dortmunder Nationalspieler bei der Fußball-WM in der Nacht zu Freitag. Salih Özcan (28) fuhr mit der Türkei drei Punkte ein. Daniel Svensson (24) holte mit Schweden immerhin einen Zähler. Mit leeren Händen verließen dagegen Felix Nmecha (25) und Maximilian Beier (23) den Platz.
„Niederlagen sind nie gut, auch nicht in einem Spiel, in dem es sportlich um nichts mehr geht“, zitiert tagesschau.de Julian Nagelsmann (38). Schon vor dem abschließenden Match gegen Ecuador stand die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als Gruppenerster fest. Dennoch verzichtete der Bundestrainer auf große Änderungen in seiner Startelf.
Nmecha stand wie bei den Erfolgen gegen Curacao (7:1) und die Elfenbeinküste (2:1) zu Beginn auf dem Platz. Doch der bislang so bärenstarke Mittelfeldakteur fand gegen die Südamerikaner gar nicht in die Partie. Zwar schoss Leroy Sané (30) Deutschland nach nur zwei Zeigerumdrehungen in Führung. Sieben Minuten später stand es aber wieder unentschieden. Nmecha verlor den Ball an Pedro Vite (24), der auf den Schützen zum Ausgleich Nelson Angulo (23) passte.
Türkei mit Achtungserfolg
Als Ecuador in der Schlussviertelstunden die Begegnung drehte, saß Nmecha schon auf der Bank. In der 64. Minute holte Nagelsmann ihn beim Stand von 1:1 vom Platz. Für ihn rückte sein Vereinskollege Beier nach, der auf die rechte Außenbahn rückte. Der Offensivspieler fiel weder positiv noch negativ auf. Das 2:1 durch Gonzalo Plata (25) nach 77 Minuten vermochte auch er nicht zu verhindern. Immerhin feierte Beier sein Debüt bei einer WM-Endrunde. Waldemar Anton (29) sah sich die gesamten 90 Minuten plus Nachspielzeit von außen an.

Nach einem 5:1 gegen Tunesien und einem 1:5 gegen die Niederlande stand für Schweden im Duell mit Japan gehörig unter Druck. Svensson saß auch im dritten Spiel der Gruppenphase zunächst auf der Bank. In der 75. Minute wechselte Chef-Trainer Graham Potter (51) den gebürtigen Stockholmer ein. Drei Minuten später zog der BVB-Spieler ab. Der Schuss landete jedoch abgefälscht im Toraus. Das 1:1 reichte beiden Teams am Ende zum Einzug in die K.-o.-Runde.
Ein kleines Erfolgserlebnis gab es für Özcan und die Türkei. Der Mittelfeldabräumer absolvierte gegen Gruppensieger USA die vollen 90 Minuten. Der 3:2-Sieg in der Nachspielzeit half den Türken aber nicht mehr. Bei der ersten WM-Teilnahme nach 24 Jahren scheiterten die Südosteuropäer bereits in der Vorrunde.
