Viele Vereine wollten ihn. Bekommen hat ihn Inter Mailand. Anan Khalaili (21) von Union Saint-Gilloise trägt in der kommenden Spielzeit den schwarz-blau gestreiften Dress. Auch Borussia Dortmund war an dem Nationalspieler aus Israel interessiert.
Transfer-Guru Fabrizio Romano gab auf X sein bekanntes „Here we go“. Für eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro plus Bonuszahlungen wechselt Khalaili zu Inter. Nachdem sich die Nerazzurri schon vor Tagen mit dem rechten Mittelfeldmann geeinigt haben, folgte nun die Übereinkunft zwischen den beteiligten Klubs. In den kommenden 48 Stunden soll der obligatorische Medizincheck über die Bühne gehen.
In den vergangenen beiden Saisons zählte Khalaili zu den Leistungsträgern im Team von USG. Der flinke Dribbelkünstler absolvierte wettbewerbsübergreifend 99 Einsätze (19 Torbeteiligungen) für den Traditionsverein aus der Nähe von Brüssel.
Zahlreiche Klubs um Khalaili bemüht
Die Nachfrage nach Khalaili war groß. Neben Inter buhlten aus der italienischen Serie A auch die SSC Neapel und Shooting Star Como 1907 um den USG-Profi. Aus der Premier League waren der FC Everton, Aston Villa und Tottenham Hotspur an dem 21-Jährigen dran. Borussia Dortmund hatte auch ein Auge auf den Edeltechniker geworfen, ging nun aber leer aus.

Nach dem Abgang von Denzel Dumfries (30) zu Real Madrid herrschte bei den Lombarden Handlungsbedarf auf der rechten Seite. Wunschspieler Marco Palestra (21) von Atalanta Bergamo zog es vor, zum FC Chelsea zu wechseln. Khalaili ist auserkoren, die Dumfries-Lücke zu schließen.
Da Borussia Dortmund wohl Yan Couto (24) an Como verliert, befindet sich Sportdirektor Ole Book (40) auf der Suche nach einem Nachfolger für den Brasilianer. Damit wäre Julian Ryerson (28) die einzige Option für die rechte Schiene. Khalaili als Ersatz für Yan Couto wäre allerdings auch eine rechte kostspielige Variante gewesen.
