Rheinmetall zieht Zwischenfazit: Zukunft als BVB-Partner offen

Manuel Behlert

2024 gab der BVB eine Partnerschaft mit Rheinmetall bekannt. Diese war durchaus umstritten und sorgte für Kritik bei vielen Fans. Bis 2027 ist diese Partnerschaft noch vertraglich aktiv. 

Die Verantwortlichen der Schwarzgelben haben die kritischen Stimmen der eigenen Fans natürlich registriert.

Rheinmetall selbst hatte die Partnerschaft erst vor einem guten Jahr verteidigt und auf die vielen positiven Dinge hingewiesen. „Wir arbeiten mit Borussia Dortmund in ganz unterschiedlichen Bereichen zusammen – weil es viele Berührungspunkte und gemeinsame Werte gibt. Bei Rheinmetall betreiben wir seit mehr als einem Jahrzehnt ein umfassendes Gesundheitsmanagement mit den entsprechenden Strukturen“ hieß es seinerzeit.

Positives Zwischenfazit: Rheinmetall-Zukunft dennoch offen

Nun wurde nach gut zwei Jahren der Partnerschaft seitens Rheinmetall ein Zwischenfazit gezogen. Und das fällt laut den Ruhr Nachrichten durchaus positiv aus. Man habe demnach wichtige Ziele, die man sich im Vorfeld gesteckt hat, auch erreicht.

Dennoch bleibt die Frage, wie es nach 2027 weitergeht, wenn die aktuelle Partnerschaft endet. Und dahingehend gibt es noch keine Entscheidung. Die Zukunft ist offen, eine Verlängerung des Vertrags für den Moment kein Thema, das heiß diskutiert wird.

Beim BVB muss man ohnehin abwägen: Die finanziellen Vorteile liegen auf der Hand, dem gegenüber stehen aber natürlich auch die weiterhin kritischen Fans, die den Deal von Beginn an nicht gerade begrüßten – um es vorsichtig zu formulieren.

Mit zeitnahen Neuigkeiten dürfte vorerst nicht zu rechnen sein. In Dortmund wird man sich jetzt eher damit beschäftigen, zu schauen, was es möglicherweise für neue Partner geben könnte, die anstelle von Rheinmetall das Portfolio bereichern. Und solange dahingehend niemand gefunden ist, wird sich auch nichts tun.

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