Borussia Dortmund kämpft weiter um die Verpflichtung von Said El Mala. Doch der BVB hat für den Fall eines Scheiterns bereits einen Plan B vorbereitet.
Der Transferpoker um Said El Mala zieht sich weiter hin. Borussia Dortmund will das Offensivtalent des 1. FC Köln unbedingt verpflichten und soll dafür inzwischen tief in die Tasche greifen. Eine Einigung steht allerdings weiterhin aus. Der BVB bereitet sich deshalb offenbar bereits auf ein mögliches Scheitern des Deals vor.
Nach Informationen der Ruhr Nachrichten erwarten die Dortmunder Verantwortlichen in den kommenden Tagen eine Entscheidung. Sollte der Transfer nicht zeitnah zustande kommen, könnte Sportdirektor Ole Book auf eine bereits ausgearbeitete Alternative zurückgreifen. Um welchen Spieler es sich dabei handelt, ist bislang nicht bekannt.
Dabei soll der BVB sein Angebot für El Mala zuletzt noch einmal deutlich verbessert haben. Im Raum steht ein Gesamtpaket von rund 50 Millionen Euro. Andere Berichte sprechen inklusive weiterer Bestandteile sogar von bis zu 55 Millionen Euro. Damit wäre der 19-Jährige der teuerste Neuzugang der Dortmunder Vereinsgeschichte. Doch offenbar geht es längst nicht mehr ausschließlich um die unmittelbare Ablösesumme. Köln soll laut Ruhr Nachrichten zusätzlich auf einer Beteiligung bei einem späteren Weiterverkauf bestehen.
BVB und El Mala: Weiterverkaufsklausel wird zum Knackpunkt
Besonders brisant: Der geforderte Prozentsatz könnte sich demnach auf die komplette zukünftige Ablöse beziehen und nicht lediglich auf den Gewinn, den Dortmund mit El Mala erzielen würde. Für den BVB könnte eine solche Klausel bei einem späteren Millionen-Transfer erhebliche zusätzliche Kosten bedeuten.

Mit dem Spieler selbst sollen sich die Schwarz-Gelben bereits seit Wochen grundsätzlich einig sein. Die entscheidenden Gespräche finden somit zwischen den beiden Klubs statt. Der FC kann dabei auf Zeit spielen, während Dortmund möglichst bald Planungssicherheit benötigt.
Sollten die Verhandlungen endgültig platzen, müsste der BVB schnell umschwenken. In den vergangenen Wochen wurden bereits mehrere mögliche Alternativen gehandelt. Dazu zählen unter anderem Jadon Sancho, Ethan Nwaneri, Ibrahim Mbaye und Yeremay Hernández. Damit könnten die kommenden Tage entscheidend werden: Entweder gelingt Dortmund der kostspielige Coup mit El Mala – oder die Verantwortlichen ziehen die vorbereitete Alternative aus der Schublade.

