Noch ein Innenverteidiger? – BVB bietet offenbar für Valentín Gómez

Die Personalie Said El Mala und dessen in der Schwebe hängende Verpflichtung vom 1. FC Köln dominieren in diesen Tagen die Schlagzeilen rund um Borussia Dortmund, doch auch über den 19-jährigen Flügelstürmer hinaus hat der BVB den Transfermarkt weiterhin im Blick – offenbar auch mit Blick auf die Defensive.

Obwohl Emre Can und Nico Schlotterbeck nach ihren Verletzungen den Saisonstart verpassen und jeweils noch etwas Zeit benötigen, ist der BVB im zentralen Defensivbereich gut aufgestellt. Auch, weil neben Neuzugang Joane Gadou auch Filippo Mane bislang eine gute Vorbereitung spielt und sich mit Luca Reggiani ein weiteres Top-Talent in Lauerstellung befindet – neben den gestandenen Profis Waldemar Anton und Ramy Bensebaini.

Dennoch soll der BVB laut einem Bericht von Gol Digital ein Angebot für Valentín Gómez von Betis Sevilla abgegeben haben. Die Borussia bietet demnach eine Sockelablöse von acht Millionen Euro, die sich durch Boni noch auf zehn Millionen Euro erhöhen kann, für den 23 Jahre alten Argentinier.

Gómez kam vor einem Jahr für gut fünf Millionen Euro aus seiner Heimat von Velez Sarsfield nach Andalusien und bestritt wettbewerbsübergreifend in der zurückliegenden Saison 41 Pflichtspiele für Betis. Der letztjährige Tabellenfünfte der La Liga prüft die Personalie aktuell und hat bislang auf das Dortmunder Angebot noch nicht geantwortet.

Nachfolger für Bensebaini?

Zwingenden Handlungsbedarf hat der BVB in der Innenverteidigung eigentlich nicht mehr, doch perspektivisch könnte Gómez ein interessanter Transfer sein. Denn der 1,81 Meter große Linksfuß weist ein ähnliches Profil wie Bensebaini auf, kann so nicht nur zentral in einer Viererkette und links in einer Dreierkette agieren, sondern auch als Linksverteidiger.

Ramy Bensebaini
Foto: IMAGO

Weil Bensebaini nur noch einen Vertrag bis 2027 besitzt und aktuell nicht viel für eine Verlängerung mit dem dann 32-jährigen Algerier spricht, könnte eine Gómez-Verpflichtung schon ein Vorgriff auf die Zukunft sein – und womöglich auch einen Abgang Bensebainis noch in diesem Sommer forcieren.

"

Diesen Artikel teilen