BVB: Welche Risiken ein Deal für El Mala mit sich bringen würde

Manuel Behlert

Der BVB hat aktuell gute Karten was eine Verpflichtung von Said El Mala angeht. Der Offensivspieler des 1. FC Köln könnte für ein Gesamtpaket im Bereich von 50 Millionen Euro zu den Schwarzgelben wechseln. 

Endgültige Klarheit über einen Wechsel herrscht noch nicht. El Mala passt aber in das gesuchte Profil. Es soll ein Spieler sein, der viel Tempo mitbringt und sich im schnellen Spiel nach vorne wohlfühlt.

Der Shootingstar der letzten Saison bringt genau diese Qualitäten mit. Und er hofft, dass er in der neuen Saison einen weiteren Schritt nach vorne machen kann.

El Mala: Ein Wunschspieler des BVB

Die Verantwortlichen der Dortmunder sehen El Mala als einen Schlüsselspieler für die neue Saison. Er soll nicht nur die Lücke schließen, die Karim Adeyemi mit seinem Abgang hinterlassen hat, sondern auch dafür sorgen, das Spiel zu verändern, noch mehr Geradlinigkeit auf den Platz zu bekommen.

Dass er zu Spielertypen wie Serhou Guirassy oder Konstantinos Karetsas passen kann, daran besteht kein Zweifel. Und dass für ihn womöglich der Schritt direkt innerhalb der Bundesliga klüger ist als ein verfrühter Wechsel nach England, das kann auch der Fall sein.

Said El Mala
Foto: IMAGO

Dem Spieler selbst fehlt es jedenfalls nicht an der nötigen Motivation. Auch wenn er den Klub verlassen will zeigt er in der Vorbereitung dem Vernehmen nach in jedem Training zu 100 % seine Klasse und ist bemüht, die bestmögliche Leistung zu zeigen. Das ist sehr positiv zu bewerten.

El Mala: Kein Wechsel ohne Risiken

Bei einer Summe im Bereich der 50 Millionen Euro muss ein Klub wie der BVB natürlich immer genau abwägen wie sinnvoll ein Deal ist. Bei El Mala scheint man überzeugt zu sein, aber ganz ohne Risiken würde der Deal auch nicht über die Bühne gehen.

El Mala hatte bisher eine sehr gute Saison. Die Minimalgefahr eines „One-Hit-Wonders“ bleibt immer bestehen, auch wenn er angesichts seiner theoretischen Fähigkeiten eigentlich gut genug sein müsste, um eher noch Schritte nach vorne zu machen.

Ein interessanter Punkt: Die Summe, für die der Offensivspieler nach Dortmund wechseln würde, ist schon recht hoch. Wenn der Spieler seinen Wert noch steigern will, muss er schon auf einem sehr hohen Level performen und das konstant. Einen sehr großen Gewinn macht der BVB also nur dann, wenn El Mala richtig einschlägt.

Und auch wenn der ein oder andere Fan der Meinung ist, dass es nicht auf die Wertsteigerung oder Gewinne ankommt: Sie sind ja auch nur die Folge einer guten Entwicklung. Und die will man beim BVB mit El Mala ohnehin vollziehen. Ein weiterer Faktor ist, dass der Offensivstar schon jetzt von der Premier League schwärmte. Das kann in zwei, drei Jahren zum Thema werden und der Druck auf die BVB-Verantwortlichen steigen. Doch für den Moment ist das erst einmal Zukunftsmusik.

Diesen Artikel teilen