Der Schrecken stand allen im Gesicht geschrieben. Beim 3:2-Erfolg von Borussia Dortmund in der Champions League gegen den FC Villarreal musste Konstantinos Karetsas (18) frühzeitig mit Kreislaufproblemen den Platz verlassen.
Das Drama ereignete sich in der 23. Minute: Karetsas hob den Arm, legte sich nieder und wurde wenige Minuten später weinend auf einer Trage abtransportiert. Später gaben die Verantwortlichen die Ursache bekannt. Den Neuzugang vom KRC Genk plagten heftige Kreislaufprobleme. Im Anschluss ging es für den Profi für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus.
Seit dem Vorfall pausiert der Mittelfeldmann. Doch nun zeichnet sich die Rückkehr des Griechen ab, wie der BVB bekanntgab. Nach individuellen Einheiten zum Wochenstart feierte Konstantinos Karetsas am Mittwoch (16. September) seine Rückkehr ins Mannschaftstraining.
Für den Offensivspieler war es die erste Einheit im Kreise des Teams seit seiner kreislaufbedingten Auswechslung in der Partie gegen Villarreal. Nachdem er das darauffolgende Spiel gegen Paderborn (3:0) noch als Zuschauer von der Tribüne aus verfolgt hatte, machte er nun einen entscheidenden Schritt in Richtung Comeback.
Karetsas‘ Mutter klärt auf
Schon am Samstag (19. September, 18:30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart könnte Karetsas in die Anfangself zurückkehren. Es wäre seine sechste Partie für Borussia Dortmund nach seinem Wechsel vor rund sechs Wochen. Am Rande des Paderborn-Spiels deutete BVB-Trainer Niko Kovac (54) das Comeback beim Pay-TV-Sender Sky bereits an.

Bezüglich der Einsatzchancen zeigte sich der Cheftrainer optimistisch: „Wenn es weiter gut läuft, könnte er gegen Stuttgart zurückkehren“, so Kovac. Positiv stimmten auch die Resultate aus der Klinik, da bei den Untersuchungen im Krankenhaus „zum Glück nichts Auffälliges“ festgestellt worden sei.
Für endgültige Klarheit über die Ursache sorgte Karetsas‘ Mutter. Gegenüber der belgischen Tageszeitung Het Nieuwsblad erklärte sie, dass der plötzliche Aussetzer ihres Sohnes auf Durchblutungsstörungen aufgrund einer Dehydrierung zurückzuführen sei.
