BVB mit Interesse an Offensiv-Juwel

Marcel Groß

Der BVB zeigt Interesse an einem englischen Wunderkind. Doch die Konkurrenz im Werben um den 19-Jährigen groß. 

Borussia Dortmund gehört wohl zu den Vereinen, welche Interesse an Josh King vom FC Fulham zeigen. Das berichtet „Goal.com„. Doch die Schwarz-Gelben sind damit nicht alleine. Auch andere Klubs aus der Premier League haben ein Auge auf den Offensivspieler geworfen. Konkrete Anfragen oder Angebote gibt es derzeit allerdings noch nicht.

Der Vertrag des 19-Jährigen auf der Insel läuft noch bis 2029. Doch Fulham würde ihr Eigengewächs gerne noch länger an sich binden. Dass dieses Vorhaben gelingt, gilt angesichts der großen Namen im Rennen um Josh King allerdings als eher unwahrscheinlich. Neben dem BVB haben dem Bericht zufolge auch noch der FC Arsenal, der FC Liverpool und Manchester City Interesse an dem Engländer. In der aktuellen Saison kommt der Rechtsfuß auf bislang fünf Spiele für den FC Fulham. In diesen gelangen ihm zwei Treffer. Zusätzlich bereitete er ein weiteres Tor vor.

Bobby Zamora, Ex-Stürmer des Klubs aus London, glaubt, dass Josh King in naher Zukunft bei einem noch größeren Verein spielen wird. Dass verriet er in einem Interview mit „Goal.com“. „Ich denke schon“, meinte er und ergänzte: „Ein weiterer Spieler, den ich mir beim Chelsea-Spiel bei Fulham angeschaut habe, und er ist einfach ein großartiges Talent. Er ist ein fantastisches Talent. Nochmal, 19 Jahre alt, und er hat keine Angst davor, den Ball zu bekommen, er will den Ball, er will in diesen Positionen sein, er will Chancen kreieren, er will Tore schießen.“

BVB zeigt Interesse an England-Juwel

Auch die Nominierung durch England lobte Bobby Zamora ausdrücklich: „Natürlich tut es seinem Selbstvertrauen auch enorm gut, dass England ihn mitgenommen und ins Aufgebot gesteckt hat, und ich glaube, er wird nur aufblühen und ist ein weiteres fantastisches Talent, das man definitiv im Auge behalten sollte.“ Kritischer äußerte er sich zum Trend vieler Premier-League-Stars: „Es geht darum, zu wem er geht? In letzter Zeit habe ich gesehen, wie viele Stars die Premier League verlassen, was mir nicht gefällt. Ich will die besten Spieler und vor allem die englischen Jungs in England spielen sehen. Das Problem ist, dass die englischen Jungs meistens zu teuer sind oder etwas mehr Geld verlangen, was ein bisschen traurig ist, weil ich es lieben würde, alle englischen Jungs in der Premier League spielen zu sehen.“

Josh King selbst zeigte sich zuletzt gegenüber „Standard Sport“ loyal gegenüber seinem Ausbildungsverein. Auf die Frage, ob er Fulham gegenüber Loyalität empfindet, antwortete er: „Zu hundert Prozent. Ich verdanke Fulham eine Menge. Mein erstes Zuhause ist… dort, wo ich lebe, aber Fulham ist mein zweites Zuhause. Das ist meine Schule. Es hat einen besonderen Platz in meinem Herzen.“

Zu seinen sportlichen Ambitionen ergänzte der Rechtsfuß: „Ich bin noch kein Anführer, aber ich würde gerne einer werden in der Zukunft. Das steht definitiv auf meiner Agenda. Ob das bei Fulham oder bei England passiert, wäre unglaublich.“ Zurückhaltend fügte Josh King hinzu: „Ich werde niemals sagen, dass ich bereit bin für diese Verantwortung. Es ist noch ein langer, langer Weg, aber ein Klublegende zu werden und Teil einer Führungsgruppe hier zu sein, wäre ein Traum für mich. Durch meine Taten voranzugehen, ist der beste Weg.“

Josh King
Foto: IMAGO

Bei den Fans von Fulham dürfte solch ein Bekenntnis gut ankommen, schließlich hoffen sie, ihren Eigengewächs-Star möglichst lange bejubeln zu können. Gleichzeitig ist dem Klub bewusst, dass im modernen Fußball am Ende das Geld entscheidet. Sollten eines Tages üppige Angebote auf dem Tisch liegen, dürfte es den Cottagers schwerfallen, diese einfach zu ignorieren. Aktuell gehört Josh King fest zu den Plänen an der Themse, wie sich seine Zukunft entwickelt, bleibt aber abzuwarten.

BVB-Transfer von Josh King unwahrscheinlich

Dass der BVB am Ende wirklich ins Rennen um Josh Kin einsteigt, erscheint allerdings unwahrscheinlich. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum Einen wäre da die große und vor allem Finanzstarke Konkurrenz, welche dem Offensivspieler schlichtweg mehr Geld zahlen können. Zum Anderen wäre da die Personalsituation bei den Schwarz-Gelben selbst. Mit Konstantinos Karetsas, Giannas Konstantelias, Fabio Silva sowie Samuele Inacio und Mathis Albert hat der BVB gleich fünf Spieler auf der Position von Josh King. Ein Wechsel des Talents wäre wohl nur dann denkbar, wenn einer von den bereits vorhandenen Spielern den Klub verlässt. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.

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