Groß-artig! Ex-Dortmunder schockt Arsenal mit Gala-Auftritt

Befindet sich Pascal Groß in der Form seines Lebens? Der 35 Jahre alte frühere Profi von Borussia Dortmund zählt aktuell zu den herausragenden Spielern in der Premier League. Mit Brighton & Hove Albion klettert er in der Tabelle immer weiter nach oben.

Am Samstagnachmittag (19. September) empfingen die Seagulls im heimischen Amex Stadium niemand Geringeres als den amtierenden Meister. Der FC Arsenal besaß vor dem Duell mit dem Team des deutschen Trainers Fabian Hürzeler (33) eine überragende Bilanz: Alle sieben Pflichtspiele in dieser Saison hatten die Londoner zuvor für sich entschieden.

Brighton ging in die Partie mit reichlich Rückenwind. Unter der Woche warf man Manchester United nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 aus dem Ligapokal. Groß zeichnete für das zwischenzeitliche 2:2 verantwortlich. Wie wichtig der Mittelfeldspieler für das Team ist, unterstreicht die Tatsache, dass er die Kapitänsbinde trägt.

Auch gegen den FC Arsenal führte er seine Mannschaft auf das Feld. Zwar besaßen die Gunners zunächst größere Spielanteile, kamen aber kaum zu Torchancen. Besser machten es dagegen die Gastgeber. Nach einer halben Stunde war es Groß, der mit einem sehenswerten Weitschuss für die 1:0-Führung sorgte (30.). Kurz vor der Pause stellte Charalampos Kostoulas (19) sogar auf 2:0 für die Hürzeler-Elf.

Keine Chance bei Klopp

Wer nun dachte, die Nordlondoner würden die Partie noch drehen, sah sich getäuscht. Ganz im Gegenteil: Nach einer Ecke von rechts durch Groß stieg der Ex-Stuttgarter Chema am zweiten Pfosten am höchsten und nickte die Kugel in der 57. Minute zum 3:0 ins rechte Eck ein.

Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Schlusspfiff. Die Seagulls stehen mit zehn Punkten aktuell hinter Manchester City und Arsenal auf Rang drei. Der Anteil von Groß lässt sich gar nicht hoch genug einschätzen. Wettbewerbsübergreifend gelangen dem Routinier in acht Einsätzen je vier Treffer und Torvorlagen.

Pascal Groß
Foto: Getty Images

Trotz seiner überragenden Form fand der frühere Dortmunder jedoch bei Jürgen Klopp (59) keine Berücksichtigung. Für die anstehenden vier Länderspiele in der Nations League bleibt ihm nur die Zuschauerrolle.

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