Fluchtplan bei Zwangsabstieg? Die anhaltenden Gerüchte um ein unfreiwilliges Ende von Manchester City in der Premier League befeuern die Spekulationen um Erling Haaland (26).
Für den Fall des Falles hat der Angreifer angeblich schon eine Entscheidung getroffen. Seine Wunschziele für einen Transfer heißen FC Arsenal oder FC Barcelona, weiß TEAMtalk zu berichten. Doch auch Real Madrid soll noch im Rennen sein.
Nachdem eine unabhängige Kommission der Premier League Manchester City in 114 Fällen wegen schwerer Verstöße gegen die Finanzregeln für schuldig befunden hat, geht der Rechtsstreit in die nächste Instanz. Die Citizens haben offiziell Berufung gegen das Urteil eingelegt. Sollte es den Klub-Anwälten jedoch nicht gelingen, die Unschuld des amtierenden Meisters zu beweisen, droht eine drakonische Strafe. Selbst der Zwangsabstieg oder der Entzug von Titeln gelten keineswegs als ausgeschlossen.
Der Abschied aus der Premier League würde bei den Skyblues wohl unweigerlich zu einem beispiellosen Exodus führen. Nahezu das gesamte Starensemble stünde vor dem Absprung – allen voran Star-Stürmer Haaland. Einem Exklusivbericht von Football Insider zufolge hat der norwegische Torjäger seine Entscheidung längst gefällt. Für einen sportlichen Neuaufbau in einer tieferen Liga steht er Man City demnach nicht zur Verfügung.
Premier League oder La Liga?
Real Madrid verfolgt die Entwicklungen rund um den Angreifer ganz genau, soll aber nur Außenseiterchancen besitzen. Auf Haaland selbst soll die Aussicht, für einen der beiden spanischen Spitzenklubs aufzulaufen, einen extremen Reiz ausüben.
Bei den Katalanen befindet sich der Torjäger ohnehin seit Jahren ganz oben auf dem Wunschzettel. Der FC Barcelona steht Gewehr bei Fuß und wird sofort aktiv, sobald es auch nur die leisesten Anzeichen für Wechselgedanken des Norwegers gibt. Insidern zufolge reizt den Ex-Dortmunder die sportliche Herausforderung in La Liga, nachdem er seit 2022 mit 117 Treffern in 137 Einsätzen in der Premier League für Furore sorgt. Eine Rückkehr zum BVB ist hingegen reines Wunschdenken.

Der FC Arsenal soll ebenfalls über die finanziellen Mittel für eine Verpflichtung Haalands verfügen. Im vergangenen Sommer scheiterten die Gunners mit einem Transfer von Vini Jr. (26) bzw. Julián Álvarez (26). Die Gelder aus den geplatzten Deals dürften noch zur Verfügung stehen.
„Traumziel“ des 26-Jährigen soll jedoch der FC Barcelona sein. Eine angebliche Ausstiegsklausel über 175 Millionen Euro existiert offenbar nicht. Transfer-Experte Fabrizio Romano bestätigte zwar eine entsprechende Vereinbarung. Diese greift jedoch erst im Jahr 2029. Da Haaland auch bei einem Abstieg der Skyblues keine Ausstiegsmöglichkeit hat, dürfte City ungeachtet der eigenen Verhandlungsposition eine astronomische Ablösesumme fordern. Im Gespräch sind rund 220 Millionen Euro.
