Einmal noch, dann ruht für zwei Wochen der Ball. Bekanntlich aber nicht für alle Profis, denn sie gehen mit ihrer Nationalmannschaft auf Reisen – und das sind in Dortmund ja nicht gerade wenige. Nun steht aber erst einmal am Samstag (7. November, 15:30 Uhr) das Duell mit Aufsteiger SV Elversberg auf dem Programm.
In der Geschichte trafen beide Klubs exakt einmal aufeinander. Da sich BVB und SVE bis Sommer 2026 in unterschiedlichen Ligen tummelten, fand die Begegnung erwartungsgemäß im DFB-Pokal statt.
Am 10. Oktober 1981 empfing der Vertreter der damaligen Amateur-Oberliga Südwest den Bundesligisten aus Dortmund. Im Waldstadion an der Kaiserlinde hatten sich 7500 Zuschauer eingefunden, die auf eine Pokalsensation hofften. Doch die drittklassigen Elversberger gerieten rasch auf die Verliererstraße. Manfred „Manni“ Burgsmüller traf bereits in der ersten Spielminute. Franz-Josef „Jupp“ Tenhagen baute die Führung nach zehn Minuten auf 2:0 aus. Noch vor der Pause stellte Meinolf Koch auf 3:0 (43.).
Nach Wiederbeginn ließ der BVB es etwas ruhiger angehen und kam erneut durch Burgsmüller in der 77. Minute auf 4:0. Das Schlusswort hatten aber die Gastgeber, die dank Josef Leonhard zum Ehrentreffer kamen.
Rasanter Aufstieg der SVE
Der sportliche Höhenflug der SVE begann in der Saison 2012/13, als dem Klub erstmals der Aufstieg in die 3. Liga gelang. Zwar kehrten die Saarländer postwendend in die Regionalliga zurück, hielten sich dort aber stets in der Spitzengruppe. 2022 war es dann so weit: Elversberg gelangte als Meister erneut in die 3. Liga.

Auch diesmal dauerte der Aufenthalt lediglich ein Jahr. Allerdings ging es am Ende der Saison 2022/23 noch einmal eine Klasse höher. Die 2. Bundesliga blieb auch nur eine Zwischenstation. Nach den Plätzen elf und drei genügte der SVE im vergangenen Sommer Rang zwei, um der 59. Klub in der Geschichte der Fußball-Bundesliga zu werden.
Im Oberhaus sorgt der Neuling für viel Furore. Von bislang acht Spielen haben die Saarländern die Hälfte gewonnen. Mit 13 Zählern liegen sie auf Rang sieben – fünf Punkte vom BVB entfernt. Ihre 16 geschossenen Tore zeugen von einer offensiven Spielweise. Allerdings kassierten die Schwarz-Weißen auch 16 Treffer. Mit dieser Bilanz nach acht Runden sichert sich Elversberg aber einen Platz unter den fünf besten Bundesliga-Neulingen seit Einführung der Drei-Punkte-Regel 1995/96.
