BVB feiert Transfer-Coup: Kovac gerät ins Schwärmen

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Joey Veerman beim BVB voll angekommen. Trainer Niko Kovac gerät beim Sommerneuzugang regelrecht ins Schwärmen.

Borussia Dortmund hat im vergangenen Sommer mit der Verpflichtung von Joey Veerman offenbar einen Volltreffer gelandet. Der Niederländer hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer festen Größe im Mittelfeld entwickelt. Auch BVB-Trainer Niko Kovac zeigt sich von den Qualitäten des 27-Jährigen begeistert.

Für 22 Millionen Euro wechselte Veerman kurz vor dem Bundesliga-Auftakt von der PSV Eindhoven nach Dortmund. Zunächst benötigte der Mittelfeldspieler allerdings etwas Zeit, um sich an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. „Der Rhythmus in der Bundesliga ist wirklich sehr viel intensiver als in Holland. Hier wird mehr und intensiver verteidigt“, erklärte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg am Samstag (15:30 Uhr).

Mittlerweile ist Veerman aus der Dortmunder Startelf kaum noch wegzudenken. In den vergangenen fünf Pflichtspielen stand der niederländische Nationalspieler jeweils von Beginn an auf dem Platz. Dabei überzeugt er weniger durch spektakuläre Aktionen, sondern vielmehr durch seine Übersicht, seine klugen Pässe und sein hervorragendes Positionsspiel.

BVB-Trainer Kovac schwärmt von Veerman

Besonders diese Fähigkeiten haben es Kovac angetan. „Was mir bei ihm so gut gefällt mit dem Ball, ist die Einfachheit. In der Einfachheit liegt die Schwierigkeit, aber auch die Schönheit“, schwärmte der BVB-Coach. Auch Veermans Spielintelligenz hob der Trainer ausdrücklich hervor: „Er ist ein sehr intelligenter Spieler, der vorausschaut und nicht erst, wenn er den Ball hat, versucht, die Lösungen zu finden, sondern auch schon vorher Lösungen parat hat“.

Waldemar Anton, Serhou Guirassy und Joey Veerman
Foto: IMAGO

Mit seiner ruhigen und überlegten Spielweise erinnert Veerman durchaus an den früheren Dortmunder Mittelfeldstrategen Axel Witsel. Beide zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie das Spieltempo bestimmen und ihren Mannschaften Stabilität verleihen. Für Kovac ist der Sommerneuzugang deshalb längst ein entscheidender Faktor für die spielerische Entwicklung seiner Mannschaft.

Gerade im Spielaufbau sorgt Veerman für zusätzliche Sicherheit und Kontrolle. Dass sich die Investition bereits auszahlt, dürfte die Verantwortlichen um Sportdirektor Ole Book besonders freuen. Und angesichts seines bis 2031 laufenden Vertrags könnte der Niederländer noch viele Jahre eine tragende Rolle beim BVB spielen.

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