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Gerüchte um Lorenzo Pellegrini – 30 Millionen Euro Ablöse?

Michael Zorc
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Mit Axel Witsel, Emre Can, Thomas Delaney und Mahmoud Dahoud ist Borussia Dortmund im zentralen Mittelfeld gut aufgestellt, zumal dort auch Julian Brandt und Raphael Guerreiro einspringen können. Dennoch machte das vergangene Wochenende deutlich, dass der Kader in diesem Bereich nicht breit genug besetzt sein kann. Während für Dahoud verletzungsbedingt die Saison bereits beendet ist, musste Can in der Innenverteidigung ran. Guerreiro auf links und Brandt in offensiverer Rolle sind ohnehin an anderer Stelle wertvoller.

Blieben nur noch Witsel und Delaney, die ihre Sache zwar gut machten, aber in der Vergangenheit auch mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen wurden. Auch deshalb ist nicht ausgeschlossen, dass der BVB für die neue Saison im Zentrum noch einmal nachjustiert, wenngleich andere Positionen Vorrang genießen. Etwa ein Stürmer oder ein Innenverteidiger, womit das Risiko verkleinert würde, dass Can hinten benötigt wird.

Auch Inter und PSG interessiert

Dennoch ist ein Gerücht von “Sky Sport Italia” nicht uninteressant. Demnach soll sich der BVB genau wie Inter Mailand und Paris St. Germain mit Lorenzo Pellegrini vom AS Rom beschäftigen. Der 23-Jährige würde zwar grundsätzlich gerne bei der Roma bleiben und soll auch zu einer Verlängerung über 2022 hinaus bereit sein, doch besitzt der zwölffache italienische Nationalspieler auch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 30 Millionen Euro.

Vor Corona-Zeiten wäre Pellegrini damit eher in die Kategorie Schnäppchen einzuordnen gewesen. Wie sich der Transfermarkt nun weiterentwickelt, ist offen. Klar scheint aber, dass der BVB eine Investition in dieser Größenordnung nur tätigen könnte, wenn selbst hohe Einnahmen erzielt werden. Weil der Fokus aber auf anderen Bereichen liegt, ist eher unwahrscheinlich, dass die Borussia konkret um Pellegrini mitbietet.