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So viel kostet den BVB das frühe Ausscheiden aus der Champions League

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Wie weit es für Borussia Dortmund noch hätte gehen können, ist natürlich Spekulation. Fakt ist aber, dass durch das der Club durch das Verpassen der KO-Runde der Champions League deutliche Mindereinnahmen gegenüber der Vorsaison verzeichnen muss. Tatsächlich beläuft sich diese Einbuße auf nicht weniger als 19 Millionen Euro.



Das ermittelte Sport.de in seinem Beitrag zum Thema. Demnach waren es in dieser Saison lediglich 62 Millionen Euro, die der BVB aus der Champions League erhielt. Im Vorjahren waren es noch 81 Millionen Euro gewesen. Dieser Minderbetrag vergrößert wieder einmal den finanziellen Abstand zum deutschen Dauerrivalen FC Bayern München. Die Bayern, die noch im Wettbewerb vertreten sind, werden definitiv mehr als der BVB erlösen. Wie groß diese Kluft am Ende sein wird, hängt natürlich davon ab, wie weit die Bayern noch kommen werden. Das Achtelfinale ist schon einmal erreicht. Dort wartet mit dem FC Villarreal beileibe kein übermächtiger Gegner für die Bayern, die 2020 noch selbst die Champions League gewonnen hatten. Gelingt erneut der große Coup, würde man sogar die eigene Rekordeinnahme aus jener Saison in Höhe von 130 Millionen Euro knacken. Der BVB hätte dann weniger als die Hälfte des Betrags der Bayern verdient.

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Frühes CL-Aus kommt den BVB teuer zu stehen

Dabei hat der BVB sogar noch Glück im Unglück. Denn zuletzt wurde seitens der UEFA eine Veränderung vorgenommen, wie die Prämien ermittelt werden. Dabei werden frühere Erfolge nun stärker gewichtet als zuvor. Anderenfalls wäre der Dortmunder Umsatz aus der Champions League noch geringer ausgefallen als jene 62 Millionen Euro, die es nun geworden sind, da der BVB bereits ausgeschieden ist. Nur neun Punkte aus der Gruppenphase bedeuteten nur den dritten Rang hinter Ajax Amsterdam und Sporting Lissabon. Dabei beendete man die Gruppenphase sogar mit einem negativen Torverhältnis von -1. In der Europa League folgte dann auch das sofortige Ausscheiden gegen die eher zweitklassigen Glasgow Rangers. Auch dort kann man die deutlichen Mindereinnahmen gegenüber der Vorsaison also nicht wieder hereinholen, was ebenfalls für den DFB-Pokal gilt, in dem der BVB genauso bereits die Segel streichen musste.

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