Nach geplatztem England-Wechsel: BVB bei El Mala wieder im Rennen?

Borussia Dortmund könnte im Poker um Said El Mala plötzlich wieder eine wichtige Rolle spielen. Nach dem gescheiterten Premier-League-Wechsel ist die Zukunft des Kölner Top-Talents wieder völlig offen – doch wie realistisch ist ein Transfer zum BVB?

Der Wechsel von Said El Mala in die Premier League schien bereits auf der Zielgeraden zu sein. Nun ist der Millionen-Deal mit dem FC Brentford jedoch überraschend geplatzt. Wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, hat die Spielerseite dem englischen Erstligisten eine Absage erteilt. Zuvor hatte bereits die BILD darüber berichtet, dass das Umfeld des 19-Jährigen Zweifel an dem Transfer habe.

Dabei soll der 1. FC Köln grundsätzlich bereit gewesen sein, ein Angebot von bis zu 50 Millionen Euro anzunehmen. Der Deal hätte den bisherigen Transferrekord der Rheinländer deutlich übertroffen. Durch das Aus der Brentford-Verhandlungen ist die Zukunft des Offensivspielers nun wieder völlig offen.

Laut Express beschäftigen sich weiterhin mehrere Top-Klubs mit El Mala. Neben Vereinen aus der Premier League sollen auch Borussia Dortmund, der FC Bayern München und Bayer Leverkusen die Entwicklung des U21-Nationalspielers genau verfolgen. Demnach laufen im Hintergrund weiterhin Gespräche mit verschiedenen Vereinen. Für Dortmund könnten dabei mehrere Faktoren sprechen. So soll El Mala ein gutes Verhältnis zu BVB-Profi Nico Schlotterbeck pflegen.

El Mala: Spricht die Familie für einen BVB-Transfer?

Auch familiäre Gründe könnten eine Rolle spielen. Dem Bericht zufolge legt die Familie des Offensivspielers großen Wert auf die Nähe zur Heimat. Dortmund liegt nicht weit von Krefeld entfernt und könnte deshalb eine interessante Alternative zu einem Wechsel ins Ausland darstellen. Hinzu kommt die Aussicht auf regelmäßige Einsätze in der Champions League.

Said El Mala
Foto: IMAGO

Beim FC beobachtet man die Entwicklung aufmerksam. Laut Express besteht die Befürchtung, dass Borussia Dortmund den Spieler mit einem lukrativen Gehaltspaket überzeugt und anschließend mit einer Ablöseforderung von lediglich rund 25 Millionen Euro an die Kölner herantritt – deutlich weniger als die vom FC geforderten 50 Millionen Euro.

Da El Mala jedoch noch bis 2030 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt, befindet sich der FC in einer starken Verhandlungsposition. Sollte kein Verein die Ablöseforderungen erfüllen, erscheint mittlerweile sogar ein Verbleib des Top-Talents in Köln über den Sommer hinaus wieder als realistisches Szenario.

Diesen Artikel teilen