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Edin Terzić kann gegen Mönchengladbach aus dem Vollen schöpfen

Edin Terzic
Foto: Getty Images

Personalnot in Dortmund? Nein, darüber kann sich Edin Terzić nicht beklagen. In der Partie bei Borussia Mönchengladbach (13. April, 15.30 Uhr) hat der BVB-Trainer die Qual der Wahl. Lediglich Ramy Bensebaini (28) steht nicht zur Verfügung. Trotz der intensiven 90 Minuten von Madrid gibt es keine weiteren Ausfälle.



„Der eine oder andere hat Wehwehchen“, berichtet der 41 Jahre alte Fußballlehrer auf der Pressekonferenz am Freitag vor der Partie gegen die „Fohlen“. Das Rückmatch gegen die „Colchoneros“ am Dienstag (16. April, 21 Uhr) ist für Terzić aktuell zweitrangig. „Unser klarer Fokus liegt auf dem Spiel morgen. Wir sind guter Dinge, dass wir auch eine gute Leistung zeigen werden“, betont der Dortmunder Chef-Trainer.

Mönchengladbach liegt mit 31 Punkten und Rang elf im Niemandsland der Tabelle. Der Vorsprung vor den Abstiegsrängen beträgt acht Zähler, der Rückstand zu den Europapokalrängen elf Punkte. Doch Terzić warnt vor dem nächsten Gegner: „Gladbach ist eine der konterstärksten Mannschaften der Liga.“ Der BVB-Coach geht davon aus, dass es „nicht leicht“ werde, „aber wir sind zuversichtlich, dass wir morgen eine gute Leistung zeigen werden“.

„Nehme es auf meine Kappe“

Ein Erfolgserlebnis in der spanischen Hauptstadt genoss Sébastien Haller. Der 29 Jahre alte Mittelstürmer erzielte bei der 1:2-Niederlage gegen Atlético seinen ersten Treffer für Borussia Dortmund in der Champions League. „Seb hat es richtig gut gemacht“, lobt Terzić den Ivorer, der nach seiner langwierigen Sprunggelenksverletzung wieder in die Spur zurückfindet. Haller sei „nicht weit weg von der Startelf“, sagt der BVB-Übungsleiter.

Im Sturmzentrum dürfte erneut Niclas Füllkrug eine Startchance erhalten. Bei dem 31-Jährigen herrscht momentan allerdings Tor-Flaute. Letztmals traf er Mitte Februar beim 1:1 in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg. Seit nunmehr neun Pflichtspielen hat Füllkrug nicht mehr eingenetzt. „Wenn man sich in den Dienst der Mannschaft stellt, wird es auch mit den Toren klappen“, zeigt sich Terzić zuversichtlich. Der Angreifer arbeite „sehr intensiv“ und werde „diese Phase überstehen“, ist der Chef-Trainer überzeugt.

In Madrid begann Felix Nmecha (23), während Julian Brandt zunächst nur auf der Bank saß. In der Pause korrigierte der Borussen-Coach seine Entscheidung und wechselte den 27-Jährigen ein. „Die Idee ging nicht ganz auf, ich nehme es auf meine Kappe“, gesteht Terzić.

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