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Sebastian Kehl „im ersten Moment enttäuscht“ – Abschied aber kein Thema

Sebastian Kehl
Foto: Getty Images

Eine knappe Woche nach der Bekanntgabe, dass Lars Ricken die Nachfolge von Hans-Joachim Watzke als Geschäftsführer von Borussia Dortmund antritt und er selbst in seiner aktuellen Position als Sportdirektor verbleibt, hat sich Sebastian Kehl im Vorfeld der Partie des BVB bei RB Leipzig bei „Sky“ erstmals öffentlich geäußert und sich dabei als Teamplayer gezeigt.



„Im ersten Moment ist man natürlich auch ein Stück weit enttäuscht, ich glaube, das ist menschlich“, räumte Kehl einerseits zwar ein, betonte andererseits aber auch, positiv in die Zukunft zu blicken: „Dann berappelt man sich kurz. Lars ist ein richtiger Borusse, wir kennen uns sehr viele Jahre lang, haben in den letzten Jahren in unterschiedlichen Positionen sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet. In der Konstellation geht es weiter.“

„Der Teamgedanke steht über allem“

Als Reaktion auf die nicht erfolgte Beförderung die Brocken hinzuwerfen, kam für Kehl derweil nicht in Frage. Vielmehr sieht sich der ehemalige BVB-Kapitän langfristig bei der Borussia: „Das spielt für mich jetzt aktuell überhaupt keine Rolle. Ich habe viel zu viel Spaß an der Aufgabe, wir haben aktuell viel zu schöne Ziele. Wichtig ist für mich vor allem der Verantwortungsbereich, in dem ich hier als Sportdirektor weiterarbeiten soll. Und das ist eine ganz spannende Rolle. Michael Zorc hat das hier über 20 Jahre sehr erfolgreich gemacht.“

Wesentlich ist für Kehl die Entwicklung und der Erfolg des BVB, den der 44-Jährige gemeinsam mit seinen Mitstreitern um Ricken, den neuen Technischen Direktor Sven Mislintat und auch Berater Matthias Sammer anstrebt: „Am Ende steht der Teamgedanke über allem. Dem ordne ich mich unter. Ich identifiziere mich total mit der Aufgabe und dem Klub.“

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