Zwei Spieler von Borussia Dortmund befinden sich nach Abschluss aller 34 Spieltage in den Top 3 der Bundesliga, jeweils in einer anderen statistischen Wertung. Dazu überrascht Ramy Bensebaini mit einer starken Ausbeute in einer allerdings subjektiven Kategorie. Hier alle Namen und Details dazu.
Bei den Torschützen zieht weiterhin das Phänomen Harry Kane einsam seine Kreise. Zwar hat es nicht geklappt, den von Ex-BVB-ler aufgestellten Rekord von 41 Toren in einer Saison zu knacken. Mit 36 Treffern sichert sich der Engländer dennoch wieder völlig unangefochten die Torjägerkrone. Welche sicher noch mehr geworden wären, wäre er nicht in drei der 34 Partien ausgefallen.
Auf Rang 2 liegt der deutsche Nationalspieler Deniz Undav vom VfB Stuttgart, der 19 mal ins gegnerische Tor traf. Dahinter findet sich mit Serhou Guirassy der erste Borusse, der trotz einer länger anhaltenden Torflaute im Herbst des letzten Jahres auf 17 Treffer kommt. Im Vorjahr hatte Guirassy noch 21 mal getroffen und damit wesentlich näher an Harry Kane gelegen, der 2024/25 lediglich 26 Tore erzielte.
Nächsterfolgreichster Spieler des BVB ist Maximilian Beier auf Rang 18, dessen nur 9 Tore aber zeigen, dass Borussia Dortmund in dieser Saison keine Torfabrik war, wie es in früheren Jahren schon mal der Fall war. Dahinter folgen Julian Brandt und Karim Adeyemi gemeinsam auf Rang 27, beide waren je 7 mal erfolgreich im Abschluss.
Beier scoret 18 mal für den BVB
Wie Guirassy in den Top 3 der Liga liegt auch Julian Ryerson. Der Norweger hatte auch beim 2:0 über Werder Bremen wieder ein Tor vorbereitet, was ihm somit 15 mal in dieser Saison gelang. Einzig zwei Spieler des FC Bayern München bereiteten häufiger Tore vor als der Dortmunder Außenbahnspieler: Olise kommt auf 22 Assists, Luis Diaz auf 17.
Nächstbester Torvorbereiter der Schwarzgelben ist wiederum Maximilian Beier, der 9 Tore vorbereitete, was ihm Rang 11 in der Bundesliga einbringt. Zudem kommt er mit seinen 9 Toren damit auf 18 Scorerpunkte und erweist sich doch immer mehr als jener Stürmer, den sich der BVB bei seiner Verpflichtung erhofft hatte.
Überraschend, zumindest für diese Redaktion, stark platziert ist auch Verteidiger Ramy Bensebaini. Dies ist zwar wie eingangs erwähnt in einer subjektiven Rubrik der Fall. Mit den Noten des kicker besteht diese aber aus einer in Fußballerkreisen sehr gewertschätzten. Auch hier wird die Liga von Spielern des FC Bayern dominiert. Vier der ersten sechs notenbesten Profis stammen vom FCB, dazu kommen Jeff Chabot vom VfB Stuttgart und Daniel Heuer Fernandez vom HSV.
Auf Rang 7 befindet sich dann schon Ramy Bensebaini als bester Spieler des BVB. In seinen 21 Einsätzen wurde er durch den kicker im Schnitt mit der Note 2,84 bewertet, womit er um ein Zehntel besser ist als der Mann, der gerade einen BVB-Vereinsrekord einstellte. Gregor Kobel liegt auf Rang 8, wurde im Schnitt mit 2,85 benotet. Wiederum knapp dahinter, auf Rang 11, folgt Nico Schlotterbeck mit einem Schnitt von 2,88.

