Ex-BVB-Juwel Moukoko sorgt mit Aktion für Wirbel

Ob in Nizza oder in Kopenhagen: Sein fußballerisches Glück fand Youssoufa Moukoko weder in Frankreich noch in Dänemark. Sein Können lässt der 21 Jahre alte frühere Dortmunder zwar gelegentlich aufblitzen. Doch der endgültige Durchbruch will ihm einfach nicht gelingen. Ein erneuter Wechsel scheint nicht ausgeschlossen.

Beim BVB brach Moukoko einen Rekord nach dem nächsten. Ob jüngster Spieler und Torschütze in der Bundesliga oder jüngster deutscher WM-Teilnehmer, eine erfolgreiche Karriere schien nahezu vorprogrammiert.

Trotz seiner 99 Spiele und 18 Treffer für die Borussia legte ihm der Revierklub im vergangenen Sommer keine Steine in Weg und ließ ihn in die dänische Hauptstadt ziehen. Lars Ricken (49), Geschäftsführer Sport des BVB, wünschte dem zweimaligen Nationalspieler „einen gelungenen Neuanfang und ein sportliches Umfeld, das es ihm ermöglicht, sein ohne Zweifel großes Potenzial voll auszuschöpfen“. „Wir wünschen ihm, dass seine Karriere nun wieder Fahrt aufnehmen wird“, ergänzte der damalige Sportdirektor Sebastian Kehl (46).

FCK-Trainer Svensson reagiert

Moukokos Bilanz bei den Löwen sieht auf den ersten Blick nicht so schlecht aus. Wettbewerbsübergreifend lief er bislang 40-mal für den FC Kopenhagen auf und traf immerhin 16-mal. Am vergangenen Sonntag erzielte er beim 5:0-Erfolg gegen Randers FC ein sehenswertes Tor. Der Startelf gehörte der Ex-Dortmunder aber in nur knapp der Hälfte aller Partien an (23).

Zufrieden mit seiner Situation ist Moukoko daher auch nicht, weiß Bold.dk zu berichten. Als Beleg dienen die jüngsten Aktivitäten des 21-Jährigen in den sozialen Medien. Zuvor hatte der Stürmer zahlreiche Bilder und Videos aus seiner Zeit beim FC Kopenhagen auf Instagram gepostet. Kürzlich entschied er sich jedoch dazu, sämtliche Beiträge zu entfernen. Fotos aus seiner Zeit in Dortmund sind dagegen erhalten geblieben.

Youssoufa Moukoko
Foto: IMAGO

Sein Trainer Bo Svensson (46/Mainz, Union Berlin) antwortete auf die Frage, ob Moukoko noch eine Zukunft beim FCK habe: „Er darf ruhig unzufrieden sein – solange er es nicht übertreibt, ist das völlig in Ordnung.“ Im Gespräch mit TV3 Sport ergänzte er: „Ich spekuliere nicht über seine Social-Media-Aktivitäten. Um ehrlich zu sein, berührt mich das überhaupt nicht.“ Trotz eines Vertrages bis 2030 scheint ein erneuter Vereinswechsel im Sommer offenbar nicht ausgeschlossen.

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