Erfolg macht sexy. Das bekommt gerade die norwegische Nationalmannschaft zu spüren. Bei der Fußball-WM stürmten die Wikinger bis in das Viertelfinale. In der Runde der letzten acht wartet am Samstag (11. Juli, 23 Uhr MESZ) England.
Nach den bislang überzeugenden Vorstellungen der Skandinavier setzen nicht wenige auf ein Weiterkommen von Erling Haaland und Co. Doch nicht nur der 25 Jahre alte Star-Stürmer sorgt für Furore, auch seine Teamkollegen sind in den Fokus geraten.
Zu den Garanten des Erfolges zählt auch ein Dortmunder. Julian Ryerson (28) beackerte beim 2:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Brasilien mehr als eine Stunde lang die rechte Schiene. Seine Auftritte bei der WM rückten den BVB-Profi in den Fokus. So soll sich vor allem Manchester United mit dem Außenverteidiger beschäftigen.
Das Interesse an Ryerson beschränkt sich aber keineswegs auf die Premier League. Nach Informationen des Transfer-Experten Ekrem Konur auf fussballdaten beschäftigen sich auch die beiden Mailänder Schwergewichte Inter und AC mit dem 28-Jährigen.
Die Rossoneri sehen demnach in dem Dortmunder eine ernsthafte Verstärkung für ihre linke Abwehrseite. Priorität genieße die Verpflichtung eines Linksverteidigers derzeit aber nicht. heißt es. Zunächst fokussiere sich Milan auf die Baustellen im Angriff und im zentralen Mittelfeld. Konkrete Verhandlungen mit dem BVB-Profi würden aus Budgetgründen daher erst danach erwartet.
BVB mit klarer Haltung
Inter dagegen hat nach dem Verkauf von Denzel Dumfries (30) an Real Madrid durchaus Bedarf an einem Mann für die rechte Schiene. Da die Verpflichtung von Anan Khalaili (21) von Union Saint-Gilloise jedoch kurz bevorsteht, dürfte ein Engagement Ryersons in eher weite Ferne rücken.

Borussia Dortmund nimmt zu einem möglichen Verkauf Ryersons eine eindeutige Position ein. Der Norweger besitzt bei den Schwarz-Gelben noch ein langfristiges Arbeitspapier bis Sommer 2028 und ist als eine feste Säule für die kommende Spielzeit eigeplant. Ein Abgang kommt wohl nur dann in Frage, wenn ein interessierter Klub mit einer außergewöhnlich hohen Summe lockt.
Sicher ist derzeit vor allem eines: Ein offizielles Angebot für Ryerson ist in Dortmund bisher nicht eingegangen.
