BVB-NLZ-Boss klärt auf: So sollen weitere Talente den Sprung zu den Profis schaffen

Manuel Behlert

Borussia Dortmund hat sich für die kommenden Saisons vorgenommen weitere Spieler aus der eigenen Jugend an die Profimannschaft heranzuführen. Samuele Inacio oder Luca Reggiani sind gute Beispiele aus der Vorsaison. 

In einem Interview mit der vereinseigenen BVB-Website hat NLZ-Boss Paul Schaffran nun verraten, welche Auswirkungen diese Beispiele haben und wie man es schaffen will, auch in der neuen Saison wieder Youngster nach oben zu führen.

Über den aktuellen Stand sagte er: „Teile der Mannschaften sind gerade noch im Offboarding. Gleichzeitig haben die Leistungsmannschaften der U17, U19 und U23 den Trainingsbetrieb aber wieder aufgenommen. Wir sind in einer Phase, in der wir sehr viele Dinge analysieren, rekapitulieren und gleichzeitig für die neue Saison eine große Aufbruchsstimmung entwickeln.“

BVB-Nachwuchs soll wieder neue Stars produzieren

Der klare Auftrag für die Verantwortlichen im Nachwuchsbereich ist es, junge Spieler zu fördern und neue Stars zu formen. Das wird natürlich nicht jedes Jahr und nicht mit jedem Spieler gelingen.

Für Schaffran hat das auch nicht nur Vorteile. „Ich bin zufrieden, dass wir vier Profi-Debüts hatten und diese Spieler oben angekommen sind. Am Ende ist das die Währung, an der wir die Arbeit im NLZ bemessen. Gleichzeitig sehen wir, dass die Sogwirkung dieser Jungs dazu führt, dass wir in der U23, der U19, der U17 und auch in den weiteren Altersklassen darunter mit sehr jungen Mannschaften spielen. Das zwingt uns vor allem in der Belastungssteuerung der Jungs zu anderen Maßnahmen“, warnte er.

Samuele Inacio und Luca Reggiani
Foto: IMAGO

Trotzdem sei er sehr zufrieden, was die Durchlässigkeit angeht und sieht auch für die Zukunft gute Chancen, dass junge Spieler einen Schritt nach vorne machen können.

Essenziell wichtig sind die positiven Beispiele, die schon genannt wurden. „Im Winter haben wir uns bewusst dafür entschieden, Spieler wie Samuele Inacio, Luca Reggiani und Mathis Albert frühzeitig in die U23 beziehungsweise in den Profikader zu schicken. Das macht mit einer Mannschaft im Winter etwas. Das bedeutet, dass sich eine Mannschaft in ihrem Gefüge wieder neu finden muss. Neue Spieler bekommen die Chance, gleichzeitig stehen sie aber auch vor der Herausforderung, in die Fußstapfen der bereits etablierten Jugendspieler hineinzuwachsen“, so Schaffran weiter.

THemen
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