Als Kobel-Ersatz: Noah Atubolu war Thema beim BVB

Im Vergleich zu den letzten Jahren war es bei Borussia Dortmund rund um die Personalie Gregor Kobel in diesem Sommer abgesehen von vagen Spekulationen um ein perspektivisches Interesse von Real Madrid recht ruhig. Der Verbleib des Schweizer Nationaltorhüters stand trotz einer ansprechenden WM nie wirklich in Frage und so mussten die Verantwortlichen des BVB für die Position zwischen den Pfosten auch keinen Plan B verfolgen.

Hätte Kobel den Verein verlassen, wäre nach Informationen des kicker wohl Noah Atubolu ein heißes Thema geworden. Dem Fachblatt zufolge hätte der 24-Jährige in Dortmund dann „hoch im Kurs gestanden“.

Aktuell allerdings befindet sich Atubolu, der nach dem wohl endgültigen Ende der Ära Manuel Neuer auch als Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft gilt, in einer schwierigen Situation. Der frühere U21-Nationalkeeper hat frühzeitig angekündigt, beim SC Freiburg nicht über 2027 hinaus verlängern und den Verein in diesem Sommer verlassen zu wollen. Gut zwei Wochen vor Transferschluss am 1. September allerdings steht der Deutsch-Nigerianer noch immer ohne neuen Klub dar, während Freiburg mit Mio Backhaus vom SV Werder Bremen längst eine neue Nummer eins verpflichtet hat.

Drei Klubs noch interessiert

Dortmund wird für Atubolu keine Option mehr und auch ein von der Berateragentur Epic Sports in den Raum gestelltes Interesse der AC Mailand und von Aston Villa wäre wohl nur dann entstanden, wenn beide Vereine ihren Stammkeeper (Mike Maignan bzw. Emiliano Martinez) verloren hätten – was aber nicht der Fall ist und in diesem Sommer wohl auch nicht mehr passieren wird.

Noah Atubolu seen during the UEFA Europa League 2026 final game between teams of SC Freiburg and Aston Villa FC Maciej Rogowski/Ball Raw Images Istanbul Besiktas Stadium Turkey Copyright: xMaciejxRogowskix maciejrogowski_europaleaguefinal_scfreiburg_avfc-4
Foto: IMAGO / Ball Raw Images

Als Ausweg bleiben Atubolu nun möglicherweise noch Olympique Marseille, der AFC Bournemouth und die SSC Neapel, die alle Interesse zeigen sollen. Am konkretesten scheint die Spur nach Marseille, sollen die Südfranzosen doch bereits ein Angebot abgegeben haben – das allerdings so niedrig gewesen sein soll, dass Freiburg keine Grundlage für weitergehende Verhandlungen sah.

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