„Die Qualität dort ist eine andere“: So erlebt Alexandra Popp ihren Start beim BVB

Am Donnerstag ist es so weit: Die Regionalliga West startet in ihre neue Spielzeit. Borussia Dortmund trifft um 19 Uhr im Auftaktmatch auf Arminia Bielefeld. „Ich freue mich, dass es endlich losgeht“, fiebert BVB-Star Alexandra Popp (35) dem Top-Duell entgegen.

Sie ist eine der bekanntesten Fußballerinnen Deutschlands. Popp bestritt 144 Länderspiele, in denen sie 67 Treffer erzielte. Bei den Olympischen Spielen 2016 holte sie mit der DFB-Auswahl die Goldmedaille, acht Jahre später Bronze. 2022 erreichte sie mit dem Frauen-Team das Finale der Europameisterschaft, verlor dort jedoch in der Verlängerung gegen die englischen Gastgeberinnen. Neben zwei Titeln in der Champions League finden sich in der Vita der gebürtigen Wittenerin sieben Deutsche Meisterschaften und 13 Siege im DFB-Pokal.

Ziel der Schwarz-Gelben ist der Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der vergangenen Saison fehlten zwei Zähler. Die zweite Mannschaft des 1. FC Köln machte das Rennen. Zwar gilt der BVB als Favorit, doch im Interview mit dem kicker warnt Popp vor Nachlässigkeit: „Es muss jeder einzelnen Spielerin klar sein, dass die Saison kein Selbstläufer wird. Man kann zwar tolle Spielerinnen auf dem Platz haben, aber wenn das Team nicht funktioniert, wirst du nicht erfolgreich sein.“

„Vieles hat schon gut funktioniert“

Nach 336 Einsätzen und 162 Toren im Fußball-Oberhaus für Duisburg und Wolfsburg schlägt die Routinierin ein neues Kapitel auf. „Für mich war es eine Umstellung, weil ich aus der Bundesliga komme, und die Qualität dort ist eine andere“, berichtet die Stürmerin von den ersten Wochen im neuen Klub. „Ich musste erst mal alles kennenlernen, die Mitspielerinnen, die Abläufe hier und die Gegebenheiten. Das war schon anstrengend.“ Doch sie sei „sehr positiv gestimmt, weil der Unterschied wiederum auch nicht zu groß ist“, führt sie ergänzend aus.

Alexandra Popp
Foto: IMAGO

In der Vorbereitung trumpften die Dortmunderinnen mit einem 1:0-Sieg gegen die AS Rom auf. Im Rahmen der BVB-Saisoneröffnung beförderte Lara Schmidt (26) einen Freistoß von Rita Schumacher (26) per Kopfball ins Tor. „Vieles hat schon gut funktioniert“, freut sich Popp, die auch die Kapitänsbinde trägt.

Doch die Resultate aus den Testmatches besitzen für den Pflichtspielauftakt nur begrenzte Aussagekraft. Das weiß auch Popp und warnt daher: „Arminia Bielefeld ist ein starker Gegner, wir müssen von Beginn an voll da sein.“

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