Stimmen zum 5:0 beim HEBC Hamburg: „Es hätten noch ein paar Tore mehr sein können“

45.917 Zuschauer im Volksparkstadion boten am Dienstagabend eine tolle Kulisse, als Borussia Dortmund in der ersten Runde des DFB-Pokals seiner Favoritenrolle gerecht wurde und gegen den Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club (HEBC) klar mit 5:0 gewann. Beim BVB war man anschließend mit dem Verlauf der Partie natürlich zufrieden.

„Wir haben die Pflicht erfüllt. Wir haben heute viele Wechsel gehabt. Da brauchst du erst mal Rhythmus und musst reinkommen. Sie haben es auch nicht schlecht gemacht, sie haben gute Konter gefahren. Aber hinten heraus war es souverän“, erklärte Marcel Sabitzer auf der Vereinshomepage die gewissen Anlaufschwierigkeiten und übte dann doch auch ein wenig Kritik an der Effizienz: „Es hätten noch ein paar Tore mehr sein können.“

Auch Felix Nmecha zog ein positives Fazit, verbunden mit Komplimenten für den fünftklassigen Gegner: „Wir haben das Spiel genossen. Es war für sie etwas Besonderes. Sie haben es gut gemacht. Man hat auch die Energie der Fans gespürt. Wir haben am Ende die Tore geschossen. Es ist ein wichtiger Sieg für uns und ein schönes Erlebnis für sie“, so der Mittelfeldmann, der auch das große Ziel des BVB ansprach: „Man geht nicht in den Pokal, ohne ihn gewinnen zu wollen. Das ist unser Ziel. Wir müssen Runde für Runde gute Spiele machen und hoffentlich jedes Spiel gewinnen.“

„Pokal, wie wir ihn lieben“

Trainer Niko Kovac freue sich allgemein über das Pokal-Erlebnis: „Das war ein gelungener Tag, wir sind weiter, und das Drumherum war so schön“, kommentierte der BVB-Coach den Abend und verzichtete zunächst auf eine Detailanalyse der 90 Minuten.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Vielmehr ging auch Kovac auf den Gegner ein und die Bedeutung des Spiels für den Oberligisten: „Wir haben heute den Pokal erlebt, wie wir ihn lieben – das, was den Pokal so schön macht! Wie sie die Gegner motiviert haben, wie sie sich reingeschmissen haben, in jeden Ball. Die Torhüter haben jede Parade bejubelt, die Fans auch. Für sie war es das Spiel des Lebens. Wir sind alle irgendwann alle mal klein angefangen. Die Jungs genießen das, und ich freue mich wirklich.“

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