Kovac sorgt für BVB-Rekord: Das schaffte nicht einmal Jürgen Klopp

Nach 50 Bundesliga-Spielen hat Niko Kovac beim BVB einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Selbst Jürgen Klopp, Thomas Tuchel und Lucien Favre lässt er hinter sich.

33 Siege, acht Unentschieden und nur neun Niederlagen: Niko Kovac kann nach seinen ersten 50 Bundesliga-Spielen auf der Dortmunder Trainerbank eine außergewöhnliche Bilanz vorweisen. Insgesamt holte der 54-Jährige in diesem Zeitraum 107 Punkte – und stellte damit eine neue Bestmarke bei Borussia Dortmund auf.

Keinem seiner Vorgänger gelang in den ersten 50 Ligapartien eine höhere Punkteausbeute. Selbst erfolgreiche BVB-Trainer wie Lucien Favre und Thomas Tuchel können mit Kovacs Start nicht ganz mithalten. Favre brachte es seinerzeit auf 106 Zähler, Tuchel auf 105. Jürgen Klopp, der Dortmund später zu zwei Meisterschaften führte, sammelte in seinen ersten 50 Bundesliga-Begegnungen 86 Punkte.

Dass Kovac nun allein an der Spitze dieser Statistik steht, machte ausgerechnet eine spektakuläre Aufholjagd perfekt. Bei der TSG Hoffenheim lagen die Schwarzgelben bereits mit 0:2 zurück. Dennoch gab sich die Mannschaft nicht geschlagen und verwandelte den Rückstand noch in einen 3:2-Auswärtssieg.

Niko Kovac reagiert auf seinen BVB-Vereinsrekord

Die besondere Marke des Trainers blieb auch in der Dortmunder Führungsetage nicht unbemerkt. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken gratulierte Kovac nach der Begegnung persönlich. „Es gab eine kleine Umarmung in der Kabine“, verriet Ricken. Anschließend ordnete er die Leistung des Trainers ein: „107 Punkte nach 50 Spielen hatte noch kein Trainer bei uns – großes Kompliment.“

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Kovac selbst reagierte deutlich zurückhaltender auf den neuen Vereinsrekord. Statt die Statistik groß zu feiern, richtete er den Blick auf das Wesentliche. „Die Statistik ist jetzt die, die sie ist“, sagte der frühere Bundesliga-Profi. Auch seine persönliche Bestmarke betrachtet der BVB-Coach offenbar nicht als etwas, das für die Ewigkeit Bestand haben muss. „Wenn ich nicht mehr da bin, wird es ein anderer besser machen. Ich nehme die Blumen mit, aber mehr ist es nicht.“

Ohnehin wartet auf Kovac und seine Mannschaft direkt die nächste Herausforderung. Am Dienstag (8. September) startet Borussia Dortmund in die Champions-League-Saison. Im Signal Iduna Park bekommt es der BVB dabei mit dem spanischen Klub FC Villarreal zu tun.

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